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Gregor Hoch und Michaela Reitterer, die beiden ÖHV-Präsidenten, fordern eine Öffnung des Arbeitsmarktes ohne Wenn und Aber.

Heimische Hoteliers setzen verstärkt auf erfahrene Mitarbeiter

11.12.2013

Wien. Die ÖHV verstärkt ihre Eigeninitiative bei den Mitarbeitern: Nach der Mitarbeiteroffensive für Jugendliche in Südeuropa und einer Lehrlingsakademie gemeinsam mit der Gewerkschaft vida spricht die ÖHV nun mit einer eigenen Kampagne Best Ager und Wiedereinsteiger an. Für die ÖHV geht die Arbeitsmarktpolitik der Regierung an den Bedürfnissen der Branche vorbei.

Die Investitionen von Hoteliers und die Ausgaben ihrer Gäste sind ein Turbo für die Wertschöpfung der Regionen, den wichtigsten Beitrag zur Volkswirtschaft leisten die Hotelbetriebe aber als Arbeitgeber. Als einer der wenigen schafft die Hotellerie Jahr für Jahr viele neue Arbeitsplätze. Von der Politik selbst gibt es dafür aber wenig bis gar keine Unterstützung. Ganz im Gegenteil. "Es wäre schön, wenn uns die Politik nicht ständig Stöcke zwischen die Beine werfen würde", verweisen die beiden ÖHV-Präsidenten Michaela Reitterer und Gregor Hoch auf die ständig steigenden Steuern, Lohnnebenkosten und zusätzlichen Abgaben. Erschwerend kommt die rigide Haltung der Bundesregierung bei der Arbeitsmarktöffnung hinzu, denn für dringend benötigte Fach- und Hilfkräfte im Service bleibt der Arbeitsmarkt geschlossen.

Top-Hotellerie sucht Ältere und Wiedereinsteiger
Daher wird die ÖHV immer mehr mit eigenen Initiativen aktiv. Nach einer Mitarbeiteroffensive für Jugendliche in Südeuropa und einer gemeinsam mit der Gewerkschaft vida entwickelten Lehrlingsakademie spricht die ÖHV nun mit einer eigenen Kampagne Best Ager und Wiedereinsteiger an, um die Mitarbeiterproblematik zu lösen. "Wir haben knapp 100
große Arbeitgeberbetriebe, durchwegs Qualitätshotels, die gezielt
Mitarbeiter mit Erfahrung suchen und zu Konditionen einstellen, die
auf ihre Anforderungen abgestimmt sind. Das ist mehr Erfolg als ein Bonus-Malus-System überhaupt leisten könnte", verweist Reitterer auf das Verzeichnis, das online unter www.oehv.at/bestager zu finden ist. Das Angebot der Betriebe ist vielfältig und reicht von angepassten Arbeitszeiten über weniger anstrengenden Tätigkeiten bis hin zu Kinderbetreuungseinrichtungen und Mittagsmenüs für Kinder.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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