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Heimisches Hotel-Recht bleibt

12.12.2007

Fatal hätten sich geplante Änderungen im EU-Recht auf die heimische Hotellerie auswirken können. Nun wird – nicht zuletzt dank gezielten Lobbyings und massivsten Drucks der Österreichischen Hoteliervereinigung – davon abgesehen.

Keine Änderungen
Damit bleibt für österreichische Hoteldienstleistungen heimisches Recht maßgeblich. „Kein Hotelier kann sein Angebot von Gast zu Gast unterschiedlich gestalten – entspricht den gesetzlichen Standards in dessen Heimatland. Man hat gut daran getan, von den geplanten Abänderungen abzusehen. Alles andere wäre der Todesstoß für viele Betriebe gewesen“, erklärt der Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung, Thomas Reisenzahn, den hohen Stellenwert der „Tourismusklausel“ (Art. 5 Abs.3 lit. a) für die heimische Hotellerie. Bisher galt für Dienstleistungen, die zur Gänze in einem anderen Land als dem Heimatland eines Konsumenten erbracht wurden, das Recht eben dieses Landes. Einem Kommissionsvorschlag zufolge hätte dies nun geändert werden sollen: Dann wäre hier das jeweilige Recht des Heimatlandes des Gastes zum Tragen gekommen – mit den daraus resultierenden Schwierigkeiten für die Betriebe. Dies konnte erfolgreich verhindert werden. „ÖVP-Europaklub­obmann Mag. Othmar Karas und der Kärntner SP-Mandatar Wolfgang Bulfon haben mit ihrem Einsatz für die österreichische Hotellerie maßgeblichen Anteil an dieser sachlich fundierten Entscheidung“, so Reisenzahn.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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