Direkt zum Inhalt

Heiraten Sie doch eine(n) Fremde(n)!

03.07.2019

Stadttouren durch Amsterdam werden als Hochzeit mit einem Einheimischen inszeniert.

„We can be heroes, just for one day“. Die Textzeile aus David Bowies Hit aus dem Jahr 1977 bekommt jetzt in Amsterdam eine touristische Bedeutung. Heirate als Tourist doch einen Einheimischen, aber nur für einen Tag! Echt jetzt? Nein, nicht wirklich. Aber die findige und bereits mehrfach ausgezeichnete Initiative Untourist Amsterdam hat sich zum Ziel gesetzt, Alternativen zum speziell in Amsterdam für viele Einheimische nervenaufreibenden Sights-Hopping in der Innenstadt anzubieten.  

Fake-Hochzeit

Also wird geheiratet. Natürlich nicht wirklich, sondern in einem schrägen Zeremoniell in Second-Hand-Kleidung. Als Tourist muss man 100 Euro „Mitgift“ berappen, dann wird man echten Einheimischen in die Hände gegeben. Diesen einen Hochzeitstag verbringt man dann im jeweiligen Wohnviertel. 

Die Untourist-Bewegung versucht Touristen auf ungewöhnliche Aktivitäten oder weniger bekannte Viertel aufmerksam zu machen. Dadurch soll eine Win-win-Situation für Gäste wie Einheimische entstehen. Wer nicht 100 Euro ausgeben will, kann alternative Tourismusangebote auch billiger bekommen: Um 14 Euro können sich die Gäste beispielsweise in einem Upcycle-Store ihr eigenes, ganz besonderes Souvenir aus wiederverwertbarem Abfall basteln, der sonst im Müll gelandet wäre. Wer Inspiration für eigene schräge Angebote sucht, kann sich hier inspirieren lassen:  
untouristguide.com

Werbung

Weiterführende Themen

Das Nachtleben einer Stadt ist ein bestimmender Faktor der soziokulturellen, wirtschaftlichen und urbanen Standortqualität.
Gastronomie
25.07.2019

4.300 Unternehmen, 24.000 Beschäftigte, 440 Millionen Euro Bruttowertschöpfung: Das Wiener Nachtleben wird ein immer wichtigerer Wirtschaftsfaktor.

Hotellerie
25.07.2019

Geht es nach den Plänen von Wien Tourismus, dürfen Privatvermieter auf Airbnb und Co künftig nur mehr 90 Tage im Jahr anbieten. 

Gastronomie
17.07.2019

Mehr arbeitslose Kellner als offene Stellen gibt es in Salzburg und Vorarlberg. Allerdings gibt es zahlreiche Berufe mit größerem Fachkräftemangel als in der Gastronomie.

Neben Abfahrten geht es am Bike im Eggental auch gemütlich zu.
Tourismus
11.07.2019

Durch sein Mountainbike-Angebot gewinnt das Südtiroler Eggental viele neue junge Gäste. Der rechtliche Rahmen macht dabei einiges einfacher als in Österreich.

Ein autonomes Flugtaxi im Einsatz.
Tourismus
03.07.2019

In Kärnten wird jetzt erprobt, wie man Drohnen und Flugtaxis einsetzen kann.

Werbung