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Hinausgehen und helfen

17.02.2011

Alexandra Griess ist neue Geschäftsführerin der Sparte Tourismus der WK-Wien und wünscht sich mehr Nähe zu den Mitgliedern. Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WK Wien hat eine neue Geschäftsführerin: Mag. Alexandra Griess, gebürtige Steirerin und studierte Juristin, kam nach Absolvierung ihrer Gerichtsjahre in Graz vor zwanzig Jahren nach Wien.

Alexandra Griess, Geschäftsführerin der Sparte Tourismus der WK Wien, sieht ihre Aufgabe in der Koordination im Hintergrund

Sie arbeitete unter anderem für die Wirtschaftskammer Niederösterreich und war für politische Interessensvertretungen tätig. Der Tourismus ist ein wichtiges Standbein der Wiener Wirtschaft und es gibt kaum ein Thema, das den Tourismus nicht direkt oder indirekt berührt“, erklärt Alexandra Griess.

Ihr Ziel ist, sich gemeinsam mit den Spitzenfunktionären noch mehr in die Arbeit der WK Wien und der Stadt einzubringen. Ihre Aufgabe sieht sie in der Koordination im Hintergrund. „Mein Credo lautet: Mitgliedernähe – das heißt, noch mehr hinausgehen um zu helfen und zu erfahren, wo der Schuh drückt. Ich möchte, dass uns die Mitglieder als verlässlichen Partner sehen“, betont Griess. Sie wünscht sich auch, dass die verschiedenen Fachgruppen miteinander mehr kommunizieren und zusammenarbeiten, ohne in die Autonomie der einzelnen Fachgruppen eingreifen zu wollen.

Obwohl die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft auf den ersten Blick sehr homogen wirkt, hat sie sehr unterschiedliche Aufgabenstellungen, vertritt sie doch alle Belange von der Gastronomie, den Kaffeehäusern, Hotels, Reisebüros, Kino,- Kultur- und Vergnügungsbetrieben bis hin zu den Gesundheitsbetrieben oder z. B. den Fremdenführern und Automatenaufstellern bei den Freizeitbetrieben. „Ein Dauerthema der Gastronomie ist natürlich die Schanigartenverordnung. Es gibt eine neue Lösung – und wir werden sehen, wie sie in der Praxis funktioniert“, gibt sich Griess zuversichtlich.

Weitere wichtige Themen, die die Gastronomie betreffen, sind nach wie vor die Fragen des Gewerbezugangs und der etriebsanlagengenehmigung, der Lebensmittelhygiene und des Tabakgesetzes. Ihr ist es auch wichtig, dass Entscheidungsträger der Stadt zusammenkommen und Themen, die den Tourismus betreffen, gemeinsam lösen. „Bei einem Treffen der Plattform Zielgebiet „City“ musste ich erkennen, dass in Teilen der Bevölkerung die Touristen als lästiges Übel gesehen werden. Hier gilt es Fronten abzubauen und Verständnis füreinander aufzubauen“, sagt Alexandra Griess.IS

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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