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Hirter – Zeit ein Fass anzuschlagen

22.02.2005

Das Jahr 2005 wird für die Privatbrauerei Hirt echt bierig: Die beiden Hauptgesellschafterinnen Nelly Möller und ihre Tochter Astrid Riegler-Matchett sowie Geschäftsführer Dietmar Kert und Braumeister Raimund Linzer ruhen sich nicht etwa auf den überschäumenden Zahlen und den Lorbeeren (bester Familienbetrieb 2004, Nummer eins - Pils Österreichs, Nummer eins, wenn es um Genuss beim Bier geht, etc...) des Vorjahres aus, sondern wollen heuer dem Ganzen noch die Krone aufsetzen. Der Schwerpunkt liegt vor allem im Bereich Gastronomie, wo zahlreiche Aktivitäten geplant sind.

Hirter punktet in der Sparte Fassbier überdimensional und beweist damit seine hervorragende Stellung in der Gastronomie: Die Hirter Brauerei zapfte im Gegensatz zu den Mitbewerbern 2004 ein kräftiges Plus ab. Die Gesamtbranche fuhr beim Fassbier ein Minus von 3,4 Prozent ein, Hirter hingegen konnte im letzten Jahr um kräftige 4,1 Prozent zulegen (63.800 hl auf 66.500 hl von insgesamt 151.000 hl Gesamtausstoß). Der Anteil des Fassbiers in der Branche liegt bei exakt 30 Prozent; der Hirter-Fass-Anteil zum Hirter Gesamtausstoß liegt hingegen bei rund 45 Prozent, was die enorme Gastronomiekompetenz erneut unterstreicht.

Der Dosenbier-Anteil ist um 2,2 Prozent (Halbliterdose) in der Branche gestiegen, die Flasche (0,5 Liter) verliert trotz Preisaggressivität der meisten Anbieter enorm (-3,6 Prozent). Auch Hirter musste in diesem Segment einen Rückgang im Branchentrend hinnehmen, hat sich aber weitgehend aus sämtlichen Preiskämpfen herausgehalten und das kühle Blonde nicht mit Schleuderpreisen in den Markt katapultiert. „Qualität hat seinen Preis und der muss auch dann gezahlt werden, wenn’s mal nicht so läuft“, betont Geschäftsführer Dietmar Kert. Der Gesamtumsatz inklusive alkoholfreier Getränke konnte jedoch trotz rückläufiger mengenmäßiger Absatzentwicklung im Branchentrend (- 2,5 Prozent) von € 15,0 Mio. auf € 15,8 Mio. (+ 5,3 Prozent) gesteigert werden.

Hirter wird im Jahr 2005 starke Aktivitäten in der heimischen Gastronomie setzen. Das Kärntner Bier soll ein echter Hingucker werden, frei nach dem Motto „sehen und getrunken werden“. Um das zu erreichen, werden die Wirte von Hirter so richtig „aufmagaziniert“. Neue, im attraktiven Hirter–Design gestylte Kühlschränke werden bei den Hirter-Gastronomen aufgestellt. Die Innenwerbung wird forciert, sodass die Gäste an dem sympathischen Bräu mit der einzigartigen Pilsnote nicht vorbeikommen. Auch auf die Neukundengewinnung wird bei diesen Aktionen ein verstärktes Augenmerk gelegt.

Hirter: Der Sympathie-Sieger

Die Markenstudie von Market / Linz (Oktober 2004) bringt es auf den Punkt:
· Hirter hat in Sachen Sympathie die Nase vorne und hält mit 48 Prozent Platz eins.
· Bei der Nutzungshäufigkeit kann es nur eines geben: Hirter! - Mit 23 Prozent - Platz eins.
· Hirter ist eine absolute Topmarke in Österreich! Mit 43 Prozent hält Hirter Platz zwei

Auszug aus dem Executive Summary (im Orig. Wortlaut von Market): Neben diesen Fakten zur Bekanntheit und Nutzung zeichnet sich Hirter auch durch eine hohe emotionale Bindung der Kenner an die Marke aus: Knapp die Hälfte der Kenner beurteilt Hirter als sehr sympathische Marke, neuerlich gelingt in der Zielgruppe der Kenner damit eine exzellente Ausschöpfung und damit liegt Hirter an der Spitze dieses emotionalen Rankings.

Die Hirter Braukünstler definieren den heimischen Pilsgeschmack und holten sich damit auch im Vorjahr den ersten Platz in Österreich (laut GfK-Studie 2004 mit 50 Prozent Marktanteil / Wert). Das beste Pils im Lande ist auch tonangebend für die Konkurrenz. Geschmack zahlt sich eben aus!

Hirter hat sich auch bei seinen Getränkegroßhandels-Partnern einen Top-Namen gemacht. Der erste Platz im Pils-Segment macht neugierig und sichert auch einen regen Kundenzuspruch. Ebenso setzt der Fachgroßhandel gerne auf Alternativen, die sich durch Qualität auszeichnen. Die Markenstärke von Hirter aus der o.e. Markenstudie /
Market Linz macht es auch hier deutlich und unterstreicht die Bedeutung der Privatbrauerei für den Getränke-Verleger: Obendrein ist Hirter nach der Heineken Group (Gösser, Zipfer & Co) und Stiegl die Nummer drei, wenn es um die Österreichweite Akzeptanz der Konsumenten in der Gastronomie geht.

Qualität wird bei der Brauerei Hirt ganz groß geschrieben. Dafür sorgen Geschäftsführer Dietmar Kert und Braumeister Raimund Linzer. Sämtliche Investitionen der letzten Jahre, wie auch die der Zukunft, dienen hier nicht der Quantität, sondern der Qualität. Hirt ist deshalb auch eine der ersten Brauereien in Österreich, die nach dem Qualitätssicherungssystem ISO 9001 geprüft und zertifiziert wurde.

„Klein aber fein“ heißt das Motto der Privatbrauerei, die sich als Spezialitäten-Brauerei versteht. Das Hauptaugenmerk der Geschäftsführung liegt auf Bieren, die sich durch ihre besondere Qualität und Individualität auszeichnen. Eine der Hauptphilosophien der Brauerei lautet daher: Nein zu Dumpingpreisaktionen zur Absatzsteigerung - Ja zum qualitativen Ausbau von Marktanteilen.

Ein Spitzen-Bier verlangt nach einem Spitzen-Wasser. Und das nicht nur zum Brauen. So entstand die Idee, das Kärnten Wasser Gold auf den Markt zu bringen. Im Auftrag der Kärnten Werbung füllt Hirter das erfrischende Wasser mit Apfel und Rosenblütengeschmack (der Apfel vom Lavanttaler Mostapfel, die Rose vom Wörther See, das Wasser aus der Brauerei eigenen Quelle) ab: Im Jahr 2004 waren es sensationelle 1.700 Hektoliter (= 170.000 Liter). „Das neue Produkt ist im gesamten Kärntner Handel vertreten, Österreichweit bei Merkur gelistet sowie in der Kärntner Gastronomie erhältlich“, verkündet Geschäftsführer Dietmar Kert mit Stolz.

Markenstudie / Market Linz: (Oktober 2004)

Sympathie: Hirter 48 %, Murauer 48 %, Gösser 47 %, Stiegl 45 %
Nutzungshäufigkeit: Hirter 23 %, Murauer 22 %, Stiegl 21 %, Gösser 18 , Zipfer 17 %
Topmarke: Gösser 54 %, Hirter 43, Stiegl 43 % Murauer 43 %, Zipfer 41 %
Markenwert:: Gösser 177 , Stiegl157, Zipfer 149, Hirter 133
(die Werte beziehen sich auf die jeweiligen Kenner der Marke)

Das Sortiment: Zur geschmackvollen Hirter-Familie zählen:

Hirter Privat Pils: Stammwürze: 12,3°, Alkohol: 5,2 vol %, ideale Trinktemperatur: + 8°C
Hirter Export Pils: Stammwürze: 12,8°, Alkohol: 5,4 vol %, ideale Trinktemperatur: + 8°C
Hirter Märzen: Stammwürze: 8,0°, Alkohol: 5,0 vol %, ideale Trinktemperatur: + 8°C
Hirter Morchl: Stammwürze: 12,8°, Alkohol: 5,0 vol %, ideale Trinktemperatur: + 8°C
Hirter Zwickl: Stammwürze: 12,3°, Alkohol: 5,2 vol %, ideale Trinktemperatur: + 8°C
Hirter 1270: Stammwürze: 11,9°, Alkohol: 4,9 vol %, ideale Trinktemperatur: + 8°C
Hirter Radler: Stammwürze: 6,5°, Alkohol: 2,5 vol %, ideale Trinktemperatur: + 8°C
Hirter Festbock: Stammwürze: 16,0°, Alkohol: 7,0 vol %, ideale Trinktemperatur: + 8°C
Hirter Biobier: Stammwürze: 11,9°, Alkohol: 4,9 vol %, ideale Trinktemperatur: + 8°C
Hirter Twist Off 0,33: Stammwürze: 11,9°, Alkohol: 5,0 vol %, ideale Trinktemperatur: + 8°C

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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