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Hitliste der Wiener Sehenswürdigkeiten 2004

03.08.2005

Wiens größte Besuchermagneten stehen in Schönbrunn: Das Schloss hält mit 2.216.000 Schaulustigen den Spitzenplatz 2004, gefolgt vom Tiergarten, der 1.726.000 anzog. Ihren dritten Platz in der Hitliste behauptete die von 751.000 Kunstfreunden frequentierte Albertina. Publikumsträchtige Events bei freiem Eintritt können zwar nur mit Schätzwerten erfasst und wegen großer Unterschiede hinsichtlich Charakter und Laufzeit auch nicht in Ranglisten dargestellt werden, weisen aber beachtliche Dimensionen auf.

Nach den „großen Drei“ in der Hitliste der Sehenswürdigkeiten rangiert das Riesenrad mit 620.000 Fahrgästen. An fünfter Stelle stehen die Kaiserappartements samt dem Sisi Museum (gemeinsames Ticket) in der Hofburg, die 571.000 Gästen imperiale Einblicke vermittelten. Die Plätze sechs und sieben belegen das Kunsthistorische Museum, dessen Sammlungen im Hauptgebäude knapp 571.000 Personen besichtigten, sowie die Silberkammer in der Hofburg mit 548.00 Bewunderern kaiserlichen Prunks. Zu den TopTen gehören noch der Donauturm, von dem aus 403.000 Leute den Blick auf Wien genossen, die Österreichische Galerie Belvedere, deren Gemälde 360.000 Besucher bewunderten, und die Schatzkammer in der Hofburg, die 324.000 anzog. Wiens Wahrzeichen, der Stephansdom ist in der Hitliste nicht enthalten. Die Gesamtheit der Besucher dieses Gotteshauses, wo 2004 weder Eintritt verlangt noch gezählt wurde, kann nur geschätzt werden, wobei man von etwa 4 Millionen ausgeht. Ein ähnlicher Fall ist der Prater, für den die Schätzung bei 4,2 Millionen liegt.

Beeindruckende Zahlen bei Hot Spots und Events
Aus den Besucherfrequenzen dieser und weiterer Top-Sehenswürdigkeiten ergeben sich beeindruckende Zahlen für einige „Hot Spots“ der Stadt: Führend ist dabei selbstverständlich Schönbrunn, wo neben den beiden Anführern der Hitparade auch Palmen- und Wüstenhaus sowie die Wagenburg zum Besucherstrom beitragen, was 2004 insgesamt 4,3 Millionen Personen ergab. Auf mindestens 2,7 Millionen brachte es das Hofburg-Areal mit seiner Ansammlung an Museen, der Spanischen Hofreitschule, dem Schmetterlings- und dem Palmenhaus sowie einer Reihe weiterer Attraktionen. Auch das MuseumsQuartier ist ein Ballungspunkt: Das Leopold Museum, das MUMOK und die Kunsthalle Wien schlagen dort am stärksten zu Buche, doch das Zoom Kindermuseum, das Architekturzentrum Wien, das Tanzquartier und die Veranstaltungshallen E und G liefern beachtliche Beiträge, sodass allein die Kulturinstitutionen rund 1,1 Millionen Besucher hatten. Dazu kommt noch, dass das Ambiente des MQ und seine vielfältige Gastronomie viel Publikum anziehen, das dort einfach nur gemütlich abhängt.

Weitere Publikumsmagneten sind diverse Stadt-Events, die ganz oder teilweise bei freiem Eintritt stattfinden, wodurch bei ihnen ebenfalls nur Schätzungen möglich sind. Die stärksten 2004 – im Jahresablauf aufgezählt – sind der Silvesterpfad (ca. 415.000 Besucher), der Eistraum (ca. 350.000), das Donauinselfest (2,5 Mio.), die Wiener Festwochen mit der Eröffnung auf dem Rathausplatz (ca. 227.000), das Musikfilm-Festival auf dem Rathausplatz (ca. 628.000) und schließlich der Adventzauber (ca. 3 Mio.).

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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