Direkt zum Inhalt
Eisenstraße-Vorstandsmitglied Clemens Blamauer, Biobauer Berthold Schrefel sowie Ötscherlamm-Initiator und Projektträger Andreas Buder (v.l.).

Hochwertiges Lammfleisch vom Ötscher

29.09.2020

Erste Wirte tischen rare regionale Spezialitäten auf, nicht nur in der Region.

Bestellungen

Die Ötscher:Lamm-Produkte können direkt ab Hof bei Biobauer Berthold Schrefel in Göstling geordert werden – telefonisch unter 0664/73 52 35 03 oder per E-Mail an orth@biobauernhof.com.

Eine erfolgreiche Zwischenbilanz kann Initiator Andreas Buder beim LEADER-Projekt „Ötscher:Lamm“ ziehen. Über 30 Lämmer vom Biobauernhof Orth hatten über die Sommermonate auf den Berghängen des Großen Ötschers geweidet. Das Lammfleisch wird nun in der regionalen Gastronomie vermarktet. „Die Kartause Gaming und der Hammerwirt Lett’n in Göstling an der Ybbs haben unser Ötscher:Lamm bereits auf der Karte. Bei den Mostviertler Feldversuchen wurde ebenfalls damit gekocht und sogar in Wien sind erste Szenelokale wie der Dogenhof auf uns aufmerksam geworden“, freut sich Buder, Ötscherlift-Geschäftsführer und stellvertretender Obmann des Ötscher Tourismusverbands, über das rege Interesse am hochwertigen Lammfleisch vom Ötscher.

Gleich in ihrer Premierensaison hatten die Ötscher:Lämmer für Aufsehen bei Wanderern und Bergfreunden gesorgt. „Wir hatten viele positive Rückmeldungen. Und auch unsere Hänge werden durch die beweideten Flächen besser vor Erosion geschützt“, weiß Buder. Was ihn ebenfalls freut: Auch das Wild kam mit der eingezäunten Weide gut zurecht. „Hier gilt unser Dank der Forstverwaltung Neuhaus als Grundbesitzer.“ Auch Biobauer Berthold Schrefel ist begeistert vom Pilotprojekt: „Die Weide am Ötscher hat super funktioniert. Wir waren positiv von der hohen Biodiversität der Flächen überrascht.“

 

Langfristiges Vermarktungsprojekt

 

Die Schafprodukte sollen langfristig unter dem Titel Ötscher:Lamm in der regionalen Gastronomie und in regionalen Läden vermarktet werden. Sie sollen für die Gäste direkt in den Ybbstaler Alpen zu genießen sein und den Anfang für weitere Schritte in der Direktvermarktung rund um den Ötscher darstellen.

Die Ötscherlifte und der Ötscher Tourismusverband arbeiten im Projekt „Ötscher:Lamm“ mit der LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich, dem Biobauernhof Orth aus Göstling und dem Naturpark Ötscher-Tormäuer zusammen. Die Maßnahmen werden aus Mitteln des Landes Niederösterreich, des Bundes und der Europäischen Union kofinanziert.

Werbung

Weiterführende Themen

Sind österreichische Produkte per se besser?
Gastronomie
30.07.2020

Sollen mehr regionale Produkte auf den Tellern der Gäste landen? Die ÖGZ lud Vertreter der führenden Gastro-Großmärkte zur Diskussionsrunde: Manfred Kröswang, Christoph Kastner, Lorenz Wedl,  ...

Bettina Fleiss von Transgourmet (links) nahm den Preis von Monica Rintersbacher von Leitbetriebe Austria entgegen.
Gastronomie
29.01.2020

Transgourmet, Europas zweitgrößtes Unternehmen im Abhol- und Belieferungsgroßhandel für die Gastronomie, wurde erstmals als österreichischer Leitbetrieb zertifiziert.

Vorstandsmitglied Elisabeth Rogl setzt in ihrem Gasthof Glocknerblick in Kals auf regionale Kulinarik.
Hotellerie
08.01.2020

Ein Gruppe Osttiroler Vermieter will einen dezidiert ganzheitlichen, sanften Urlaub im Nationalpark Hohe Tauern anbieten. Der Weg dorthin war durchaus holprig.

Niki Lang und Kollege vom Restaurant Seewirt in Zell.
Gastronomie
19.09.2019

Mehr als 500 Interessierte haben sich in Zell am See zu den Festspielen der alpinen Küche eingefunden. Manche vermissten deren Bodenständigkeit

v.l.: Didi Maier, Lorenz Wedl, Michael Ramssl (Hermesvilla).
Gastronomie
01.08.2019

Der Wedl Food Report 2019 zeigt: Gäste achten auf Bio und Regionalität und verwenden dies auch als Entscheidungsgrundlage für die Restaurantwahl. Aber: Es gibt in diesem Punkt ein Nachfragegefälle ...

Werbung