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Höherer Anteil ausländischer Nächtigungen

23.02.2011

Wien. WKÖ-Obmann Hans Schenner freut sich über den steigenden Anteil ausländischer Gäste. Der Rückgang der Inländer rechtfertigt aber die Forderung nach einem verstärkten Marketing am inländischen Markt.

WKÖ-Obmann Hans Schenner ist erstaunt über die Engstirnigkeit der IV-Forderungen

Äußerst positiv beurteilt der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft (WKÖ) Hans Schenner die aktuell von Statistik Austria präsentierten Nächtigungszahlen. "Vor allem freut mich, dass der Anteil der ausländischen Nächtigungen wieder für ein positives Abschneiden sorgt." Die Steigerung von 0,8 Prozent (insgesamt 27,81 Mio. Nächtigungen) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres in der ersten Hälfte der Wintersaison 2010/11 (November bis Jänner) ist in erster Linie auf die Nächtigungszuwächse bei ausländischen Gästen (+1,7 % auf 21,20 Mio.) zurückzuführen. Der zunehmende Gästemix ist für Schenner ein Zeichen der guten Arbeit der Österreich Werbung und der Landestourismusorganisationen:"Die Bearbeitung unserer wichtigsten Herkunfts- und Zukunftsmärkte funktioniert. Das zeigen die zum Teil enormen Zuwächse im heurigen Jänner." 

Zwei Prozent weniger Inlandsgäste
Weniger erfreut ist Schenner über den Rückgang der Nächtigungen von inländischen Gästen (-2,0 % von November bis Jänner). "Unsere heimischen Gäste waren uns in Zeiten der Krise sehr treu und haben uns geholfen, einigermaßen gut durchzutauchen. Die im Jänner 2009 präsentierte Inlandskampagne hat diesen Trend sicherlich unterstützt. Das dürfen wir jetzt nicht verspielen. Der Rückgang der Inländer rechtfertigt verstärktes Marketing am inländischen Markt."  Eine endgültige Bilanz über die aktuelle Wintersaison will Schenner aber noch nicht ziehen: "Der späte Ostertermin und die Schneeverhältnisse werden ein Faktum sein. Wenn wir mit einer schwarzen Null abzuschließen, wäre das schon ein Erfolg. Abrechnen können wir aber wie immer erst zum Schluss", so Schenner abschließend.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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