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hogast -Powertag bleibt unvergesslich

14.06.2005

150 Hoteliers und Topmitarbeiter aus der Gastronomie werden den 7. Juni 2005 nicht vergessen. Denn der Schweizer Gregor Staub agierte am 6. hogast-Powertag mitreißend.

Vielleicht war die Begeisterung der Teilnehmer besonders groß, weil das Thema „Gedächtnis“ im Zeitalter allgegenwärtiger elektronischer Notizbücher keine allzu großen Erwartungen weckte. Doch schon nach kurzer Zeit schaffte so mancher, der sich selbst als Alzheimerkandidat einschätzte, eine 20-stellige Zahl über einen längeren Zeitraum im Gedächtnis zu behalten. „Sind sie jetzt begeistert von sich?,“ fragte Staub in den Saal, gewiss, einen Ja-Chor als Echo zu vernehmen.

„Immer wieder wird betont, dass heute im Tourismus die Software entscheidend ist. Deshalb versuchen wir unseren Mitgliedern günstigen Zugang nicht nur zu Spitzenprodukten aus dem Investitions- und Verbrauchsgüterbereich zu ermöglichen, sondern auch zu Managementtraining und Persönlichkeitsentwicklung,“ begründet hogast-Vorstand Dr. Renate Schönlieb den alljährlichen hogast-Powertag, der diesmal im „Gut Brandlhof“ bei Saalfelden über die Bühne ging.
Der betriebwirtschaftlich anwendbare Nutzen aus dem ganztägigen Seminar mag 2005 geringer gewesen sein, als an den vorangegangenen fünf Powertagen. Auch wenn durchaus als hilfreich eingeschätzt wurde, zu lernen, wie sich die Namen von 20 neuen Gästen so einprägen lassen, dass man sie auch nach Monaten beim Namen ansprechen kann. Doch wichtiger war allen Teilnehmern einfach das neugewonnene Wissen, sich die 20-stellige Telefonnummer seines Golf-Partners einfach so merken zu können. Oder eine Einkaufsliste mit 30 Positionen. Rund die Hälfte der Teilnehmer konnte nach dreiminütigem Lernen nach Gregor Staubs Methodik zwischen 25 und 30 Positionen – in der richtigen Reihenfolge (!) - notieren. „Wer das schafft, wird von seiner Umgebung als Genie wahrgenommen,“ feuerte der Referent die Touristiker an.

Zum Schluss waren alle froh, sich diesen Tag Zeit genommen zu haben. Im Bewusstsein, dass innerhalb des nächsten Jahres insgesamt 30 Stunden Training nötig sein werden, um die Technik 1x1-gleich zu verinnerlichen. Schon nach dem ersten Tag hatten die Teilnehmer 50 Begriffe der „100er-Liste“ ebenso intus, wie die Vornamen der Mann-Familie, die letzten zehn US-Präsidenten in der richtigen Reihenfolge, sämtliche amerikanische Staaten, zehn neue Witze und vor allem das Selbstbewusstsein, gar kein so schlechtes Gedächtnis zu haben: „Die Frage lautet nicht: Kann ich mir das merken, sondern will ich mir das merken,“ so Staubs Credo.

Weitere Informationen auch unter www.hogast.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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