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Die glücklichen Gewinner des TRIGOS 2018 sind an den Trophäen zu erkennen - v.l.n.r.: Johannes Großruck (Energiegenossenschaft Donau-Böhmerwald eGen), Günter Benischek (Erste Bank), Katha Häckl-Schinkinger (Habibi&Hawara), Bas van Abel (Fairphone), Johanna Astecker (CONA), Ewald Rauter (Sto)

Hollu für den TRIGOS nominiert

24.05.2019

Nachhaltig erfolgreich: Nach den TRIGOS-Tirol-Gewinnen 2014 und 2018 ist der Hygienespezialist heuer für den TRIGOS Österreich nominiert. Im Rennen ist die "holluworld" als lebendige Vision von einer besseren Welt – in der Kategorie „Vorbildliche Projekte“. Wir haben uns anlässlich dieser Nominierung diese „holluworld“ etwas näher angesehen.

Hollu-Geschäftsführer Simon Meinschad
Die 17 Sustainable Development Goals (SDG)

Als renommierteste nationale Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften würdigt der TRIGOS Unternehmen, die Nachhaltigkeit leben und damit zur Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt in Österreich beitragen. Die Unternehmensstrategie des Tiroler Hygienespezialisten basiert auf den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen: den Sustainable Development Goals, kurz SDGs.

Nachhaltigkeit ist ein Prozess

„Als ich von den SDGs gehört habe, war mir sofort klar: das ist der Weg von hollu“, sagt Geschäftsführer Simon Meinschad. Er machte seine visionäre holluworld greifbar und nahm alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit auf die Reise in die nachhaltige Zukunft des Familienunternehmens. In einem fortlaufenden Prozess werden die SDGs nach und nach in den Arbeitsalltag von hollu integriert und vieles wird bereits ganz selbstverständlich gelebt.

Zu jedem der 17 Ziele haben sie sich bei Hollu etwas Konkretes überlegt – auch bei Punkten, die auf den ersten Blick eher weniger mit einem Hygieneunternehmen zu tun haben. Zum Beispiel zum Ziel „Keine Armut“: Man möchte „in Krisen zur Seite stehen“. Hollu unterstützt im sozialen Bereich sowohl Einzelpersonen in Notlagen als auch Organisationen – einfach und ohne großes Aufheben. Wenn schnelle Hilfe gefragt ist, können hollu-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter mit anpacken. Zur Katastrophenhilfe werden sie etwa bei Feuerwehreinsätzen von der Arbeit freigestellt. Dafür wurde hollu als „feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet.

Naheliegender ist da schon das Ziel „Lebensgrundlage Wasser schützen“: Hier setzt hollu auf Forschung und Entwicklung – und zwar im eigenen Haus: „Ein Unternehmen, das über eigene Forschungs- und Entwicklungskapazitäten verfügt, kann solche Entwicklungsprojekte rascher umsetzen und seinen Kundinnen und Kunden umweltverträglichere Produkte mit hohem Nutzwert zur Verfügung stellen. Es kann dadurch außerdem auf Veränderungen von Kundenanforderungen und Marktentwicklungen schneller reagieren oder diese sogar vorwegnehmen“, steht dazu im Nachhaltigkeitsbericht.  Im Geschäftsjahr 2017/18 waren in der Abteilung F&E 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. hollu hat in Forschung und Entwicklung 683.000 Euro investiert.

Hygiene zum Wohlfühlen

Und noch ein drittes Beispiel: Das Ziel „Vielfalt & Inklusion leben“ verwirklicht hollu durch ein besonderes Augenmerk auf das Wohlergehen aller Mitarbeiter. Im Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens heißt es dazu: „Zur Umsetzung unserer Vision – Hygiene zum Wohlfühlen zu gestalten – brauchen wir ein engagiertes Team, das voll und ganz hinter der Marke hollu steht. Unsere Unternehmenskultur gründet auf den Werten Ambition, Anstand, Partnerschaftlichkeit und Verantwortung. Das gilt nach außen ebenso wie nach innen. Die Basis dafür legen wir mit unserer Personalpolitik des „Förderns und Forderns“. Die gesellschaftlichen Veränderungen beschäftigen uns auch bei hollu. Wir reagieren darauf proaktiv mit Bildungsmaßnahmen und flexiblen Karrierepfaden. Weiters geben wir auch Menschen eine Chance, denen der Einstieg in die Arbeitswelt schwerfällt. Denn wir sehen nachhaltige Entwicklung auch als Thema am Arbeitsmarkt. Durch unsere Förderprogramme zu Beruf & Familie möchten wir vor allem mehr Frauen für hollu begeistern und ihnen den Weg in Führungspositionen erleichtern.“ Letzeteres ist auch nötig, denn noch arbeiten deutlich mehr Männer bei hollu als Frauen – vor allem in den höheren Managementebenen. Immerhin ist der Anteil der Frauen dort in den letzten Jahren leicht gestiegen.

 „Als Unternehmen kann man aufgrund der großen Hebelwirkung vieles in Gang bringen. Packen wir es gemeinsam an und bewahren unseren Planeten für die künftigen Generationen. Das ist unsere Vision, die wir Schritt für Schritt umsetzen!“, sagt Meinschad. Das können wir von der ÖGZ nur unterstützen.

 

Mehr dazu auf www.hollu.com/verantwortung

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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