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Hotel Bristol geht an Sacher Gruppe

17.06.2011

Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler kauft das Hotel Bristol in Wien, das Starwood weiterhin mit einem Managementvertrag betreibt. Die Starwood-Kette übernimtm das Hotel Imperial Wien und den Goldenen Hirschen in Salzburg.

Dr. Michael Junghans (B&C Industrie Holding, Geschäftsführung), Dr. Wolfgang Hofer (B&C Privatstiftung, Vorstandsmitglied), Elisabeth Gürtler (Sacher Gruppe, Geschäftsführung), Thomas Willms (Starwood Hotels & Resorts, Vice President ordnen die Luxusklasse neu

Die Besitzverhältnisse der Wiener Nobelhotels Imperial und Bristol am Ring sowie des Salzburger Hotels Goldener Hirsch sind geklärt: Die Imperial Hotels Austria AG, zu der die drei Häuser gehören, wird zwischen den beiden Großaktionären B&C Industrieholding GmbH und der amerikanischen Gruppe Starwood Hotels & Resorts aufgeteilt. Die Holding erhält zunächst das Bristol und den Goldenen Hirsch, Starwood das Imperial. Die Holding verkauft in weiterer Folge das Bristol an Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler und das Salzburger Haus an Starwood. Die Starwood-Gruppe wird künftig 99 Prozent der Imperial Hotels Austria AG, in der nur das Imperial verbleibt, besitzen - ein Prozent bleibt im Streubesitz.

Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler, die zukünftige Eigentümerin des Wiener Nobelhotels Bristol, freute sich über den Deal: „Das Haus ergänze die Sacher-Gruppe im strategischen Sinne ideal. Pläne für das Hotel hat Gürtler bereits: „Es soll ein Glanzstück für Wien geschaffen werden.“ Unter anderem werde es ausgebaut und so mehr Zimmer geschaffen.
„Die Sacher-Torte, die auch im Bristol erhältlich sein soll, werde das einzig erkennbare Zeichen sein, dass das Haus zur Sacher-Gruppe gehöre“, so Gürtler.

Betrieben wird das Haus auch weiterhin von Starwood - auf Basis eines Managementvertrags, der über 25 Jahre läuft. „Sacher bringt das Wissen um die Wiener Tradition und den Wiener Hotelmarkt mit, Starwood alle Möglichkeiten eines internationalen Hotelkonzerns, wie beispielsweise ein weltumspannendes Buchungs- und Verkaufssystem", betonte Gürtler. Auch das zur Sacher-Gruppe gehörende Sheraton Salzburg wird von Starwood betrieben. Über den Kauf des Hotels Imperial sei „von Anfang an nicht diskutiert worden“, dementierte Gürtler entsprechende Medienberichte.

Über die Kaufpreise schwiegen die Vertragspartner. In einem Gutachten sei der Gesamtwert der drei Häuser in einer Bandbreite von 162 bis 172 Mio. Euro ermittelt worden.

Für Thomas Willms, Vize-Präsident und Regionaldirektor für Starwood Zentral- und Osteuropa,  ist der Deal eine „sehr guten Lösung“: „Wir führen die Häuser mit sehr viel Freude und werden das auch weiter tun.“ Auch in Zukunft wäre Starwood weiterem Hotelzuwachs nicht abgeneigt: „Wir wollen wachsen. Sollte sich eine Möglichkeit in Wien ergeben, schauen wir sie uns an“, so Willms.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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