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Hotel-olution

24.07.2007

Revolution? Evolution? Solution? „Eine rein touristische Investition in die Ferienhotellerie ohne Zuschüsse nach allen Ansprüchen, die der Feriengast heute stellt, ist schlichtweg nicht mehr finanzierbar“, ist Othmar Michaeler, gemeinsam mit Erich Falkensteiner CEO der Falkensteiner Michaeler Tourism (FMTG), überzeugt.

Also setzt das Südtiroler Tourismusunternehmen zunehmend auf ein Konzept, das bei FMTG als „Mixed use“ bezeichnet wird. Auf der einen Seite ist da ein Hotel – beim neuen Falkensteiner-Projekt am Katschberg ist es das Falkensteiner Cristallo, mit einem 2.200 m2 großen Wellness&Spa-Bereich und allen sonstigen Facilities eines modernen Hotelbetriebs, ein Ferienhotel, das nicht zuletzt mit großzügigen Förderungen des Landes Kärnten (15 bis 25 Prozent verlorene Zuschüsse zu den Errichtungskosten) errichtet und im Vorjahr noch einmal modernisiert wurde –, auf der anderen Seite ein Appartement-Komplex, der von Star-Architekt Matteo Thun in Form von zwei Türmen gestaltet wird. Die Appartements werden in vier Größenordnungen (45 m2, 75 m2, 100 m2 und 180 m2) und zwei Grundausstattungsversionen (Variante edel und Variante weiß, daher auch der Projektname edel:weiss) in full ownership verkauft. Wer die rund 4.000 € pro m2 hinblättert, dem steht das Vier-Sterne-Hotel Cristallo mit all seinen Service-Leistungen uneingeschränkt zur Verfügung. „Serviciertes Wohnen ist ein weltweiter Trend. Hotelkonzerne wie Marriott führen schon lange vor, wie das erfolgreich funktioniert“, verweist Michaeler auf funktionierende Vorbilder. In Kärnten stößt dieses Modell offenbar auf besonders fruchtbaren Boden. Vor allem am Wörthersee macht die Errichtung von Hotels in Kombination mit Appartements Furore. Mit Fertigstellung der beiden Türme mit 65 Appartements im Dezember 2008 kann sein Unternehmen den Beweis antreten, dass es auch am Katschberg funktioniert.

Projektflut beim FMTG
18 Mio. € investiert FMTG in die Appartement-Türme mit Hotelanschluss. „Es geht uns dabei sicher nicht um kurzfristige Gewinne, sondern um die Weiterentwicklung der Tourismusregion Katschberg“, betont Erich Falkensteiner. Diese sei nicht nur als Wintersportort, sondern auch als Sommerdestination ausbaufähig. Dass man hier am besten Weg sei, beweise allein die Buchungslage der beiden Falkensteiner-Hotels am Katschberg, die praktisch bis Ende September total ausgebucht seien.

Der Mix von Hotel und Appartements, Ganzjahrestourismus und Wellness soll auch für den Erfolg eines noch weitaus größeren Projekts der FMTG sorgen: der Punta Scala Residence Vacation Club in Kroatien.
220 Mio. € werden es nach der zweiten Ausbaustufe letztlich sein, die FMTG in das Megaprojekt an der dalmatinischen Küste investiert haben wird. Das Ressort bietet auf der einen Seite ein 5-Sterne-Luxus- und ein 4-Sterne-Family-Hotel. Auf der anderen Seite bietet es servicierte Appartements, servicierte Villen, Shops, Disco, Gastronomie, Sport- und Freizeiteinrichtungen. Absehbar soll auch ein eigener Golfplatz ab nächstem Sommer Gäste auf das rund 105.000 m2 große Areal auf einer Halbinsel nahe Zadar locken, das sich übrigens als autofreie Zone präsentieren wird. Allein die Parkgarage mit 700 Stellplätzen verschlingt Baukosten in Höhe von 13 Mio. €.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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