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Mehr Direktbuchungen? Die Gäste sollen überzeugt werden.

Hotelgäste vom Direktbuchen überzeugen

14.10.2020

In der Krise wenden sich einige Hotels von der engen Kooperation mit booking.com und Co ab. Die Hotrec lässt darum ihre Direktbuchungs-Kampagne wieder aufleben und bietet Hotels (teils gratis) Werbematerial an

Weiter auf OTAs setzen oder gerade in der Krise die Direktbuchungen vorantreiben? Für viele Hoteliers ist das nicht eine strategische, sondern auch eine Glaubensfrage. Einige Unternehmerinnen und Unternehmer haben die Krise genützt, um sich von booking.com und Co unabhängig zu machen. Und auch einige Marktbeobachter wie etwa der international renommierte Hotelberater Tim Peter sehen den Einfluss von OTAs schwinden.

Dagegen sieht Jürgen Gangl, Vorsitzender der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland (HDV) und General Manager des Park Inn Hotels in Berlin, die Zusammenarbeit mit den Buchungsplattformen als notwendig an. Vor allem in Krisenzeiten, in denen die Auslastung sowieso jenseits des Normalzustandes ist. OTAs kommen dem Buchungsverhalten seiner Klientel entgegen und füllen die Betten seines Stadthotels, lautet die simple Erklärung.

Kampagnenmaterial zum Download

Was klarerweise dagegen spricht, ist der relativ hohe Provisionsanteil von bis zu 20 Prozent auf eine Vermittlung auf booking.com und den anderen OTAs. In Anbetracht der prekären Lage in der sich zahlreiche Hotels befinden, hat darum der internationale Dachverband für Gaststätten Hotrec seine „Direkt-Buchen“-Kampagne wieder belebt.

Die Idee: Gäste sollen ihren Urlaub direkt beim Hotel und nicht über eine der großen OTAs buchen. So weit so klar. Das Problem war bislang, dass viele Gäste wenig von den Vorteilen der Direktbuchung mitbekommen haben. Gäste könnten beispielsweise neben Preisen auch gleich vertrauliche Fragen und Sonderwünsche mit dem Hotel klären.

Hoteliers, die Interesse an der Kampagne haben, können Werbemittel wie Flyer, Displays und Aufkleber in verschiedenen Sprachen im Online-Shop des Verbandes ordern. Gratis-Material zum Download gibt es ebenfalls dort.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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