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Hotelier am Wort

18.03.2010

Bereits seit 1995 arbeiten wir im Best Western Premier Kaiserhof Wien kontinuierlich an der Weiterentwicklung unseres Qualitätsmanagmentsystems. Mittlerweile verwenden wir das EFQM-Modell.

Andrea Fuchs, Hotel Kaiserhof, Wien

Der prozessorientierte Organisationsaufbau – im Unterschied zu einer Organisation nach Abteilungen – hat den Vorteil, dass interessierte, engagierte Mitarbeiter unabhängig von ihrer hierarchischen Stellung im Betrieb, „Chef“ eines Prozesses sein können. Das wertet ihren Arbeitsplatz auf. Es kann z. B. ein interessierter Lohndiener zum  Abfallbeauftragten ausgebildet werden. Eine Stubenfrau kann Prozesseignerin des „Lost&Found“-Prozesses sein.

Interessante Aufgaben und die Möglichkeit seine Stärken und Begabungen einsetzen zu können, sind neben Wertschätzung und Arbeitsklima eine gute Basis für Arbeitszufriedenheit und Motivation. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt im Kaiserhof Wien derzeit bei 7,5 Jahren.  In den zahlreichen Gästefragebögen des letzen Jahres wurde die Leistung unserer Mitarbeiter zu 98 % mit „Sehr gut“ und zu 2 % mit „Gut“ bewertet.

Das EFQM-Modell sieht detaillierte Stellenbeschreibungen, mindestens einmal jährlich ein strukturiertes Mitarbeitergespräch, sowie eine jährliche Mitarbeiterzufriedenheitsmessung vor. Dieses macht aber nur Sinn, wenn man vorhat, schlecht bewertete Punkte auch tatsächlich zu verbessern. Mitarbeiter reagieren sehr verstimmt auf wiederkehrende Befragungen, die zu keiner Verbesserung führen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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