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Hoteliers orientieren sich an Marktforschungsergebnissen

04.05.2005

Die Gruppe der 50plus Hotels, seit 7 Jahren eine erfolgreiche österreichische Angebotsgruppe, mittlerweile auch um Partnerkooperationen in Deutschland und Südtirol gewachsen, hat mit einer viel beachteten Podiumsdiskussion in Berlin die Chancen des touristischen Wachstumsmarktes hinterfragt.

Im Rahmen dieser Veranstaltung waren die Ergebnisse von Johanna Danielsson, Autorin der F.U.R.-Studie "Urlaubsreisen der Senioren" besonders aussagekräftig. Die demographische Umbruchphase, die europäische Staatshaushalte und Pensionssysteme vor große Anforderungen stellt, wird auch zu einer spürbaren Veränderung des Nachfrageverhaltens im Tourismus führen. Wenn Senioren heute ein Viertel der Bevölkerung darstellen, wird es in 20 Jahren bereits ein Drittel sein.

Neben den allgemeinen Sorgen über Finanzierbarkeit sehen die Senioren ihrer persönlichen Situation jedoch voll Optimismus entgegen. Eine soeben in Schweden durchgeführte Studie (Kairos Future 2005) sagt, ein Viertel der über 50jährigen könne sich vorstellen, in der Pension in klimatisch, steuerlich und preismäßig begünstigte Länder zu übersiedeln und 70% wollen mehr Inlands- und Auslandsreisen als bisher unternehmen.

Für den deutschen Markt gilt, dass fast die Hälfte (48 % bzw. 31 Mio) aller Urlaubsreisen der Deutschen von Personen über 50 Jahren unternommen werden. Verglichen mit früheren Generationen haben sie deutlich mehr Reiseerfahrung und brechen gut informiert in den Urlaub auf. Sie haben genug gesehen und erlebt, um zu wissen was sie suchen und was ihnen gefällt und sie haben ein klares Bild von einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis.

Das Forscherteam des N.I.T. (Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa) konnte auf Basis der deutschen Reiseanalyse nachweisen, dass bisherige Generationen das Reiseverhalten aus der Lebensmitte bis im hohen Alter (etwa 80) beibehalten. Dadurch werden auch Zukunftsprognosen möglich. Demzuolge wird beispielsweise die Reiseintensität der 70-80jährigen von 65 % (2003) auf 76 % (2015) steigen. Aber nicht automatisch, ergänzt Danielsson diese Prognose, wird dieses Wachstum klassischen "Seniorenanbietern" Gäste bringen, denn die neuen "Senioren" werden sich voraussichtlich nicht wie Senioren benehmen.

Wie die veränderte Angebotsgestaltung im 50plus-Tourismusmarkt aussehen kann, zeigt die Gruppe 50plus Hotels seit Jahren erfolgreich vor. Hermann Paschinger, Geschäftsführender Obmann und Initiator der 50plus Hotels Österreich, setzt mit seinen Hoteliers auf innovative Gästebetreuung und eine einheitliche Norm des "Bequemen UrlaubsLebens". Hinter dieser Qualitätsmarke stehen erarbeitete gruppeninterne Kriterien und Strategien, die jedes Jahr mit neuen Akzenten und Angebotsdetails bereichert werden. "Die Struktur unserer ausschließlich unternehmergeführten Häuser macht es uns leicht, Gästebedürfnisse im direkten Kontakt aufzuspüren und rasch zu reagieren. Laufende Schulungen, das Einbeziehen aktueller Erkenntnisse, die Zusammenarbeit mit Fachleuten und jährliche Veranstaltungen wie beispielsweise die Europäische Konferenz 50plus-Tourismus geben der Gruppe immer neue Impulse und werden uns auch weiterhin den Status als anerkannter Marktführer sichern. Dass wir für einen wachsenden Markt arbeiten, ist natürlich erfreulich, doch darf man sich auf dieser Erkenntnis nicht ausruhen. Wachstum bedeutet auch, alle Differenzierungen und Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und mit möglichst abgesicherten Angeboten präsent zu sein".

Nähere Informationen zu den "50plus Hotels Österreich" und das Urlaubsmagazin 2005 sind erhältlich bei ITA, Hermann Paschinger, A-3491 Straß im Straßertale, Prof. Kaserer Weg 333, Telefon: +43/(0)2735/5535-0, Fax: DW –14, Internet: www.50plushotels.com

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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