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hotelleriesuisse - Schweizer Tourismus ist konkurrenzfähig

01.03.2007

Wie das Bundesamt für Statistik mitteilt, haben die Logiernächte in Schweizer Hotels und Kurbetrieben gegenüber dem Vorjahr um 5,8 Prozent zugenommen. Sehr erfreulich ist die Zunahme der ausländischen Gäste mit einem Plus von 7,2 Prozent. Bei den Schweizer Gästen führt die Zunahme von 4,0 Prozent an Übernachtungen zum besten Ergebnis seit 15 Jahren.

Die Schweizer Hotels und Kurbetriebe verzeichneten im vergangenen Jahr 2006 34'848'426 Übernachtungen, das sind 5,8 Prozent mehr (+1'904'690 Logiernächte) als im Jahr 2005 (Quelle aller Zahlen: Bundesamt für Statistik). Und es ist das beste Jahresergebnis seit 15 Jahren, ausgenommen das Jahr 2000. In absoluten Zahlen nahmen die Gäste aus der Schweiz (+581'557 LN / 4,0 Prozent) und aus Deutschland, dem wichtigsten Auslandmarkt (+193'401 LN / 3,5 Prozent), am stärksten zu. Der günstige Wechselkurs (starker Euro, schwacher Franken) erhöht die Reisefreudigkeit der Deutschen in die Schweiz. Durch die Preissteigerungen im europäischen Umfeld wird die Schweiz nicht mehr als so teuer empfunden.

Überdurchschnittlich sind die Steigerungen der Gäste aus Grossbritannien (+177'757 LN / 8,8 Prozent) und den USA (+164'854 LN / 11,0 Prozent). Seit 1970 wurden nie mehr so viele Logiernächte von Briten in der Schweiz verzeichnet wie 2006 (2'202'324 LN). Die Amerikaner haben den Schock nach den Anschlägen in New York vom 11. September 2001 und SARS sowie dem Irak-Krieg überwunden. Sie reisen wieder gerne. Auch aus den grossen Märkten Italien (+45'939 LN / 4,5 Prozent), Frankreich (+44'252 LN / 3,6 Prozent), Niederlande (+42'383 LN / 5,1 Prozent) und Japan (+10'028 LN / 1,7 Prozent) verzeichnete die Schweiz deutlich mehr Gäste gegenüber 2005. Die gute Weltwirtschaftslage und das schöne Wetter trugen zu den
hervorragenden Zahlen bei.

Die Logiernächtezahlen von Gästen aus den Wachstumsmärkten nahmen ebenfalls markant zu. Allen voran Russland (+51'596 LN / 18,7 Prozent), wo sich die Wirtschaft gut entwickelt. Immer mehr kann sich der russische Mittelstand Ferien im Ausland leisten. Die russischen Gäste achten bei Reisen auf Prestige und Qualität - beides finden sie in der Schweiz. Weiter folgen die Golfstaaten (+39'247 LN / +15,6 Prozent), Indien (+35'320 LN / +14,2 Prozent), China (+33'562 LN / +19,5 Prozent) und Korea (+679 LN / 0,5 Prozent).

Schweizer Städte im Trend

Auch der Tourismus in den Schweizer Städten boomt. Die grösste anteilsmässige Zunahme an Logiernächten verzeichnet Basel (+20,9 Prozent), gefolgt von Zürich (+8,3 Prozent), Bern (+7,9 Prozent), Lausanne (+7,4 Prozent) und Genf (+5,4 Prozent). Berechnet man die Einzugsgebiete der Städte mit, so führt Basel Region (+16,6 Prozent) vor Genf (+11,5 Prozent), Zürich Region (+7,8 Prozent), Schweizer Mittelland (+6,9 Prozent) und Genferseegebiet (+4,8 Prozent). Dies ist einerseits auf den regen Geschäftstourismus zurück zu führen. Andererseits lässt das vielfältige kulturelle und gastronomische Angebot in den Schweizer Städten keine Wünsche offen. Auch die guten und immer besser ausgebauten Flugverbindungen wirken sich positiv auf die Nachfrage aus.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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