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Hotelpreisbarometer

16.06.2011

Hotellerie in Graz legt zu, Wien mit Preisnachlass, Moskau weiterhin teuer – das hotel.info-Hotelpreisbarometer von Mai 2011

Die aktuelle Preisentwicklung in den fünf größten Städten Österreichs zeigt ein relativ stabiles Bild. In welcher Großstadt die Hoteliers nun mehr einnehmen können und in welcher Destination Übernachtungsgäste weniger auf den Tresen legen müssen, zeigt hotel.info, der gebührenfreie Online-Hotelreservierungsservice für mehr als 210.000 Hotels weltweit. Das aktuelle Resultat des hotel.info-Hotelpreisbarometers für Mai 2011 lautet:

- Wien mit Abstand an der Spitze der nationalen Top 5

- New York weltweit teuerste Metropole, Moskauer Hotellerie in Europa an der Spitze

Ergebnisse des hotel.info-Hotelpreisbarometers für Österreich (Preise in Euro)  

In Wien lebt es sich gemäß einer internationalen Studie am besten. Und für Hotelgäste, das ist das Ergebnis des aktuellen hotel.info-Vergleiches der fünf größten Städte Österreichs, trotz Preisnachlass von 3,12 % auch am teuersten. Mit 96,30 Euro führt Wien die nationale Top 5 weiterhin an. Innsbruck folgt mit deutlichem Abstand auf Platz 2. Die Hoteliers der Stadt am Brenner verlangten mit 86,84 Euro ebenfalls deutlich weniger als im Vorjahresmonat.

Für durchschnittlich rund 80 Euro konnten Übernachtungsgäste ein Hotelzimmer in Graz buchen, ein Aufschlag von 6,63 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Möglicherweise konnte die dort ansässige Hotellerie dabei auch von dem beliebten Schloßbergfest profitieren, das Ende Mai wieder über 10.000 Besucher bei bestem Kaiserwetter in das Herz der Stadt lockte. Insgesamt sind bei den fünf größten Städten in Österreich jedoch keine auffälligen Schwankungen zu beobachten; der Durchschnittspreis im Mai 2011 ist lediglich um 0,68 % höher als im vergleichbaren Vorjahresmonat.

Ergebnisse des hotel.info-Hotelpreisbarometers für europäische Hauptstädte (Preise in Euro)**

Bei der internationalen Preisbetrachtung ist Moskau weiterhin ein sehr teures Pflaster. Auch wenn die Buchungspreise für Hotelzimmer gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,43 % auf 172,80 Euro gefallen sind, führt die russische Hauptstadt die Top 20 der europäischen Hauptstädte an.

Trotz eines Rückgangs der durchschnittlichen Zimmerpreise von über 25 % kann die Hotellerie von Oslo die Position 2 knapp hinter Moskau behaupten. Hier mussten vor rund einem Jahr noch absolute Spitzenpreise für eine Übernachtung bezahlt werden. Ursache dürfte hier vor allem der Eurovision Song Contest gewesen sein, der im Mai vergangenen Jahres in der Hauptstadt Norwegens gastierte und sich auch im diesjährigen Gastgeberland Deutschland auf die Zimmerpreise mit auswirkte.

Deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen die Übernachtungsgäste in Kiew. Seit Mai 2010 stiegen die Zimmerpreise um 36,36 %. Neben einer Vielzahl von Messen und Kongressen könnte der deutliche Preisanstieg auch schon ein Vorbote der Fußball-Europameisterschaft 2012 sein. Als offizielle Gastgeberstadt dürfte die Hauptstadt der Ukraine im kommenden Jahr eine Vielzahl internationaler Besucher erwarten.

Wien auf Platz 12 zählt mit 96,30 Euro zwar ebenfalls noch zu den Top 20, ist aber sowohl im europäischen als auch im weltweiten Vergleich der Übernachtungspreise eine der günstigeren Metropolen. Vielleicht ist die Bundeshauptstadt neben ihrem kulturellen Angebot und den vielen Sehenswürdigkeiten auch deshalb eines der beliebtesten Städteziele.

Ergebnisse des hotel.info-Hotelpreisbarometers für weitere Hauptstädte und Metropolen (Preise in Euro)

Bei der Betrachtung internationaler Metropolen behauptet sich der „Big Apple“ New York auf dem ersten Platz. Schlusslicht unter den ausgewählten Metropolen ist Shanghai, mit rund 82 Euro noch nicht einmal halb so teuer wie New York.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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