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Hotelpreisbarometer weltweit

03.08.2010

New York teuer, Rio mit Preisaufschwung im Juli: das internationale hotel.info-Hotelpreis-Barometer für August 2010

Hoteliers in New York erzielen die höchsten Preise

hotel.info dient mehr als 210.000 Hotels weltweit als gebührenfreie Online-Hotelreservierungsservice. Auf Basis seiner Hotelpreisanfragen ermittelt die Plattform einen interessanten Preisindex. Dabei wurde die Preisentwicklung im Monat Juli 2010 den Werten des Vormonats Juni sowie der vergleichbaren Vorjahresmonate gegenübergestellt.

Teurer Big Apple
In New York müssen Übernachtungsgäste am tiefsten in die Tasche greifen. Rund 194 Euro ließen sie sich ihren Aufenthalt pro Nacht im Juni und Juli kosten. Zwar lagen die Zimmerpreise des "Big Apple" damit weiterhin unter denen aus 2008, aber bereits deutlich über dem Niveau des letzten Jahres. London folgt auf dem zweiten Platz, doch nahmen Hoteliers in der Hauptstadt des Vereinigten Königreiches schon rund 50 Euro weniger ein als ihre Kollegen in Nordamerika. Am günstigsten sind die Übernachtungen in Bangkok: Knapp 58 Euro wurden bei Abreise fällig. Und auch in osteuropäischen Metropolen konnten Hotelgäste ihre Nachtruhe relativ günstig genießen.

Für das größte Aufsehen bei der weltweiten Preisbetrachtung sorgt Rio de Janeiro, aber diesmal nicht durch seinen prunkvollen Karnevalszug. Mit durchschnittlich 143 Euro pro Nacht mussten Hotelgäste für ihren Aufenthalt in der zweitgrößten Stadt Brasiliens im Juli zwar nicht ganz so viel bezahlen wie in den Metropolen New York, London, Stockholm oder Zürich. Aber die Steigerung von über 40 Prozent gegenüber den Vergleichszeiträumen ist beachtlich. Bei genauerem Hinsehen liegt jedoch der Schluss nahe, dass die Preisbildung an der Copacabana im vergangenen Monat nicht nur durch Angebot und Nachfrage auf dem freien Markt bestimmt war. So dürften die zahlreichen im Juli stattgefundenen Konferenzen in der brasilianischen Metropole mit ein Anlass für die Hotellerie gewesen sein, um an der Preisschraube zu drehen - ein unnatürlicher Preisanstieg also.

Anders als in Österreich befinden sich die Preise in den internationalen Metropolen damit insgesamt auf einem "Stabilisierungskurs". Rund 6 Prozent höher als im vergleichbaren Vorjahresmonat liegt das Preisniveau bei Hotelzimmern. Einzig Moskau verzeichnete noch ein Minus von über 10 Prozent gegenüber dem Juli 2009 und auch in Kopenhagen und Budapest schien die Stabilisierung noch nicht gegriffen zu haben.

Eine kleine Notiz am Rande: Die relativ günstigen Hotelzimmer-Preise in den osteuropäischen Metropolen sind sicherlich einer der Gründe dafür, dass diese Städte beim letzten hotel.info-Preis-Leistungs-Index gut abschnitten. Dies soll jedoch keinesfalls die Bedeutung der Serviceleistung mindern, die Hotelgäste dort erfahren durften.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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