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Hotelpreise ziehen leicht an

22.09.2011

Berlin. Laut Analyse von Hotels.com ziehen die Hotelpreise in Österreich moderat an. Die höchste Steigerungsrate kann Graz mit neun Prozent vorweisen.

Die Hotelpreise in Österreich sind im ersten Halbjahr 2011 um drei Prozent gestiegen. Besucher der Alpenrepublik mussten durchschnittlich 99 Euro pro Zimmer und Nacht aufwenden. Diese leichte Steigerungsrate in Österreich spiegelt eine weltweite Tendenz wider, nach der die Hotelpreise im ersten Halbjahr 2011 ebenfalls um drei Prozent zulegten. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe des original Hotel Price Index™ (HPI®) von Hotels.com, der zweimal jährlich die tatsächlich gezahlten Zimmerpreise in 125.000 Hotels an über 19.000 Standorten und nicht die von Hoteliers ausgewiesenen Zimmerraten analysiert.

Wien bleibt Spitze – Graz legt zu
Wien ist auch in der ersten Jahreshälfte 2011 die Stadt mit den teuersten Hotelzimmern in Österreich. Die 1,7 Millionen Einwohner zählende Bundeshauptstadt ist sowohl bei inländischen als auch ausländischen Besuchern sehr beliebt. Zudem konnte sich Wien als internationaler Kongress- und Tagungsort gegenüber europäischen Metropolen wie Paris, London, Madrid und Berlin behaupten*. Dennoch: Mit durchschnittlich 100 Euro liegen die Zimmerpreise im Vergleich zu anderen Metropolen im Mittelfeld. Die größte prozentuale Steigerung in Österreich verzeichnete Graz, Landeshauptstadt der Steiermark, mit neun Prozent. Sie nähert sich preislich mit 85 Euro den touristischen Hochburgen Salzburg und Innsbruck an. Zu den Gründen für die Steigerung zählen unter anderem eine gute wirtschaftliche Entwicklung und ein daraus resultierender Anstieg an Geschäftsreisenden. Darüber hinaus konnte Graz mit kulturellen Veranstaltungen wie der Diagonale, dem springfestival oder der styriate Besucher anlocken.

 

Fünf Sterne für 165 Euro

Mussten Besucher in New York durchschnittlich 379 Euro für ein Hotel der Fünf-Sterne-Kategorie ausgeben, kamen sie in Wien mit 165 Euro vergleichsweise günstig davon. Wer die schlichtere Variante mit „nur“ vier Sternen vorzog, durfte sich über 68 Euro Ersparnis erfreuen. In der Zwei- beziehungsweise Drei-Sterne Kategorie fielen die Unterschiede weitaus geringer aus. So zahlten Gäste in einem Zwei Sterne-Haus 68 Euro und lediglich 14 Euro mehr für einen weiteren Stern.

 

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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