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Schadzi heißt auf Persisch „lebe glücklich”. Und so heißt auch das Lokal in der Domgasse.

Im Frühstücksparadies

06.05.2019

Eine richtig gute Tasse Kaffee, köstliche Speisen und die gemütliche Wohnzimmer-Atmosphäre. Wir haben Frühstücks-Cafés in Linz besucht.

 

Theresa und Arron vom Little Dancer.
Hermine und Adrian im Tik Tak.

Die Auswahl an klassischen Kaffeehäusern und kleinen netten Lokalen ist groß. In den vergangenen Monaten ist Linz aber um einige innovative Konzepte für ein leckeres Frühstück reicher geworden. 

In der Nähe des Musiktheaters etwa spielt Zeit eine wichtige Rolle, im positiven Sinn. „Unsere Gäste sollen sich entspannen und wohlfühlen, ganz ohne Stress. Und wir wollen uns bewusst Zeit für sie nehmen“, sagen Hermine und Adrian, die vergangenes Jahr das Tik Tak eröffnet haben. Wer den kleinen Laden mit der stylischen, gemütlichen Einrichtung betritt, fühlt sich wohl. Hier können die Gäste den ganzen Tag frühstücken und aus Gerichten wie „A Omelette muas sei“ oder „Ich ticke amerikanisch“, also leckeren Pancakes, auswählen. Dazu gibt es herrlichen Fair-Trade-Kaffee von der deutschen Rösterei Dinzler. Der Slogan des Cafés ist „host Zeit“– für eine Auszeit im Tik Tak immer.

Persischer Schatz 

Ein weiterer Schatz ist das „Schadzi“ in der Domgasse. Der Name ist persisch und bedeutet „Lebe glücklich“. Ein großes Versprechen, das hier auch eingehalten wird. Hanif und Shadi servieren am Samstag ein ausgiebiges Frühstück. „Wir kochen persisch, und diese Küche braucht viel Zeit“, erzählt Shadi, die jeden Morgen ab sechs Uhr in der Küche steht. Unter der Woche gibt es ein täglich wechselndes Mittagsgericht, Wraps und Quiches. Alle Speisen sind vegetarisch, manche auch vegan – und alle schmecken. Die Fangemeinde ist mittlerweile groß. Kein Wunder, Hanif bewirtet die Gäste mit großer Herzlichkeit, und an den Tischen aus wunderschönen Baumstämmen ist die Gefahr groß, einfach sitzen zu bleiben und noch ein Stück der wunderbaren Kuchen zu probieren.

Ihre Erfahrungen aus aller Welt lassen auch Theresa und Arron in ihr Café „Little Dancer“ einfließen. Sie ist Linzerin, er Ire, gemeinsam sind sie weit gereist und haben drei Jahre in Australien verbracht. „In Melbourne gibt es 24 Stunden am Tag gutes Essen. Frühstück und Brunch sind wichtig, und es gibt unzählige gute Cafés. Diese Leidenschaft wollen wir nach Linz bringen“, erzählen die beiden. 

Superfood

Die Karte ist vielfältig und macht die Auswahl zwischen Gerichten wie „Stelze Benedict“, der „Warmen Superfood Bowl“, „Fritters“, „Frühstücksburrito“ oder Porridge schwer. Während Arron in der offenen Küche steht und die Köstlichkeiten zubereitet, kümmert sich Theresa um die Gäste. Den „Little Dancer“ haben sie im Jänner eröffnet und freuen sich über das bisherige gute Feedback. Was sie sich für die Zukunft wünschen? „Hier im Café steckt unsere Leidenschaft. Wir freuen uns, wenn die Gäste unser ,Baby‘ mögen und nach dem Frühstück glücklich hinausgehen.“

Text: Elisabeth Stephan, Linz

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