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Im Winter wird der Gürtel enger geschnallt

16.12.2009

Im Rahmen einer aktuellen Studie hat Marketagent.com, Österreichs führendes Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut, das Reiseverhalten der Österreicher in der Wintersaison untersucht. 500 Österreicher im Alter zwischen 14 und 59 Jahren wurden dazu befragt. Ergebnis: Die Finanzkrise macht sich beim Winterurlaubsverhalten von knapp jedem vierten Österreicher bemerkbar.

Diese Wintersaison plant knapp jeder Zweite zwischen 14 und 59 Jahren auf Urlaub zu fahren. Im Mittel planen Herr und Frau Österreicher heuer 400,- Euro pro Person für den Winterurlaub auszugeben, wobei jeder Zehnte "den Gürtel enger schnallen" möchte. Müsste man sich zwischen Winter- und Sommerurlaub entscheiden, würden 85,2 Prozent der Österreicher bevorzugt im Sommer verreisen.

Sommer wichtiger als Winter

Laut einer aktuellen Studie von Marketagent.com, Österreichs führendem Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut, macht sich die Finanzkrise beim Winterurlaubsverhalten von knapp jedem vierten Österreicher bemerkbar. 45,8 Prozent der Befragten aus dem Marketagent.com Online Access Panel geben an, dass die Wirtschaftskrise "auf jeden Fall" (10,0%) oder "eher schon" (14,4%) Einfluss auf ihr Reiseverhalten im Winter hat. Müsste man sich zwischen Winter- und Sommerurlaub entscheiden, würden 85,2 Prozent der Österreicher bevorzugt im Sommer verreisen. Während für 29,8 Prozent der Winterurlaub einen besonderen Stellenwert hat (Top-2-Box "sehr großer" + "eher großer Stellenwert": 29,8%), spielt nämlich bei drei Viertel der Befragten das Wegfahren im Sommer eine große Rolle (75,4%).

Großteils wird direkt gebucht

Diese Wintersaison will knapp jeder zweite Österreicher zwischen 14 und 59 Jahren auf Urlaub fahren (Top-2-Box "ja, auf jeden Fall" + "ja, eher schon": 45,8%). "Im Mittel planen Herr und Frau Österreicher heuer 400 Euro pro Person für den Winterurlaub auszugeben, wobei jeder Zehnte den Gürtel enger schnallen möchte", so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. Nur jeder dritte Reisewütige gönnt sich diesen Winter eine Woche Urlaub oder länger (32,7%). Fast 40 Prozent planen Ihre Urlaubszeit auf 2 bis 3 Tage zu beschränken (38,4%) und rund 30 Prozent wollen 4 bis 5 Tage am Urlaubsort verbringen (28,8%). Mehrheitlich gebucht wird dabei gleich direkt bei der Unterkunft am Urlaubsort (43,7%). Knapp 30 Prozent gehen den Weg über ein Online-Reiseportal (28,4%). Über ein Reisebüro (14,4%) bzw. einen Reiseveranstalter (9,2%) wird der Winterurlaub eher selten gebucht. 7,4 Prozent zeigen sich besonders spontan, sie haben diesen Winter vor, erst direkt vor Ort die Urlaubsunterkunft zu suchen. Ihren Winterurlaub bereits fix gebucht haben 46,7 Prozent der Fixentschlossenen.

Schifahren nach vor Hauptgrund

Weihnachten möchten heuer rund 10 Prozent fernab am Urlaubsort verbringen (10,9%) und 16,2 Prozent sind heuer voraussichtlich Silvester nicht zu Hause. Skifahren steht 2009/2010 ganz oben auf der Liste der bevorzugten Urlaubsaktivitäten (64,2%). Am zweitliebsten unternehmen die Ösis einen Thermen- bzw. Wellnessurlaub (34,1%), mit großem Abstand gefolgt von einer Städtereise (14,0%). In den Süden wollen diese Saison 11,4 Prozent. Erlebnis- bzw. Rundreisen (4,4%) und Kreuzfahrten (0,9%) stehen diesen Winter bei den wenigsten am Programm. Geschlechterspezifisch zeigt sich ein deutliches Bild: Während "Mann" lieber auf der Piste sportelt und sich danach dem Aprés Ski hingibt (Wintersport-Urlaub: Männer 69,4%, Frauen 58,3%), geht es "Frau" lieber ruhiger an und will vergleichsweise öfter die Seele im Warmen beim Wellness´n baumeln lassen (Thermen- bzw. Wellnessurlaub: Männer 25,6%, Frauen 43,5%).

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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