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Immer mehr Ottakringer-Fans: Brauerei braut 4 Prozent mehr Bier

03.02.2006

Ottakringer verkaufte 2005 insgesamt um 4,1 Prozent mehr Bier als
im Jahr davor. In Summe sind es 606.800 Hektoliter. Im Inland betrug
die Steigerung 4,2 Prozent (auf 563.700 hl), im Export 2,6 Prozent
(auf 43.100 hl). Mit der Inlands-Steigerung um 4,2 Prozent ließ
Ottakringer die Branche weit hinter sich. Gemäß Verband der
Brauereien Österreichs blieb das Plus der Brauwirtschaft im Schnitt
unter einem Prozent.

Marktanteile: Im abgelaufenen Jahr gewann Ottakringer abermals in
ganz Österreich Marktanteile dazu. Das geht aus den jüngsten
Erhebungen des Marktforschungsinstituts ACNielsen hervor (ACNielsen,
Menge Bier Total, KW 49/2005 versus 2004).

- In Österreich kletterte der Ottakringer-Marktanteil demnach von
6,9 auf 7,3 Prozent.
- In Wien, wo Ottakringer seit zwei Jahren Marktführer ist, stieg
der Marktanteil weiter: von 17,9 auf 18,6 Prozent.
- Und in Ost-Österreich (Wien, Niederösterreich, Nord-Burgenland)
schaffte Ottakringer erstmals den zweiten Platz (von 13,4 auf
14,1 Prozent Marktanteil).

Betriebsergebnis:

Ottakringer schaffte es zudem, das Betriebsergebnis von 1,21 auf
4,20 Millionen Euro zu steigern. Darin enthalten sind allerdings 2,5
Millionen Euro Erträge aus Wohnungsverkäufen (Gartensiedlung).

Umsatz:

Wie bereits in den letzten Aktionärsbriefen erwähnt, werden die
alkoholfreien Getränke im Handel nun - anders als bisher -
vollständig von der Ottakringer Konzernschwester Vöslauer
Mineralwasser AG fakturiert. Ausschließlich daraus resultiert der
leichte Umsatzrückgang von 73,52 auf 72,5 Millionen Euro. Ohne diese
technische Bereinigung stiege der Ottakringer Umsatz auf 74,7
Millionen Euro. Der Cashflow stieg von 7,81 auf 7,9 Millionen Euro.
Das EGT erhöhte sich von 1,64 auf 5,2 Millionen Euro (inkl. 2,5 Mio.
aus Wohnungsverkauf).

3,5 Millionen Euro-Investition in Qualität und Umweltschutz:

Als erste österreichische Brauerei wird das Wiener
Familienunternehmen zum Bierbrauen eine Membranfilteranlage mit
vorgeschaltetem Wärmetauscher einsetzen. Die wichtigsten Vorteile:
Ottakringer Bier wird noch frischer schmecken. Dank des
Membranfilters kommt das Bier vor der Abfüllung mit noch weniger Luft
in Berührung. Das bremst den Alterungsprozess und bewahrt das Bier
jungfräulich frisch. Und: Dank des vorgeschalteten Wärmetauschers
wird die Ottakringer Brauerei jährlich um rund 50.000 Euro weniger
Energie verbrauchen.

In der Ottakringer Brauerei werden übrigens pro Tag im
Durchschnitt 330.000 Krügerl frisches Bier gebraut und gefiltert. Die
neue Anlage wird derzeit installiert und es ist geplant, dass sie
nach einer Probephase voraussichtlich diesen Sommer voll im Einsatz
ist.

www.ottakringer.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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