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Immobilien-Oscar für Hamburger Wasserturm-Hotel

02.04.2008

Das Mövenpick Hotel Wasserturm in Hamburg wurde auf der weltweit größten Immobilienmesse MIPIM in Cannes mit einem der begehrten MIPIM-Awards ausgezeichnet. Den Preis, der als internationaler Immobilien-Oscar gilt, nahm Jürgen Kolper, Geschäftsführer des Projektentwicklers Patrizia Immobilien AG, entgegen.

Die Innenarchitektin Cornelia Markus-Diedenhofen und ihr Team haben ein Gesamtkonzept entworfen, das die Gäste die geschichtsträchtige Atmosphäre des alten Wasserturms spüren lässt

Das einzige deutsche Siegerobjekt ist ein Vier-Sterne-Plus-Hotel und wurde nach vierjähriger Umbauzeit unter Federführung des Architekten Falk von Tettenborn und des Innenarchitekturbüros Cornelia Markus-Diedenhofen 2007 eröffnet.

Bis 1961 versorgte der 1910 erbaute Wasserturm die Bevölkerung mit Trinkwasser, doch nach der Schließung war der Turm massiv vom Verfall bedroht. Dann fiel die Entscheidung, das marode Gebäude in ein hochwertiges Hotel mit 226 Zimmern und Suiten umzubauen. Dem Architektenteam um Falk von Tettenborn ist es gelungen, die denkmalgeschützte Fassade, die dem Objekt seinen einprägsamen Charakter verleiht, zu erhalten. Im vollständig entkernten Turm ließ die Reutlinger Innenarchitektin Cornelia Markus-Diedenhofen die Erinnerungen an die einstige Atmosphäre durch traditionelle Materialien und Formen sowie durch Konzeptkunst aufleben. In Form von sinnlich wahrnehmbaren Memory-Modulen, beispielsweise Wasserspiegelungen und -geräuschen oder Glasflächen mit Ansichten des alten Turms, wird der einstige Geist des nun modernen Gebäudes symbolisiert und damit ein besonderer und unverwechselbarer Charme in das Hotel gezaubert. Auch in der Gestaltung der Zimmer mit ihren teilweise schwierigen Grundrissen fand die auf Hotels spezialisierte Innenarchitektin spannende und überraschende Lösungen. "In diesem Projekt stecken viel Herzblut und zahlreiche konzeptionelle Herausforderungen. Gerade deshalb freuen wir uns besonders über die Prämierung des Wasserturms auf internationalem Parkett", so Cornelia Markus-Diedenhofen nach der Preisverleihung.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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