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Impulse für den Tourismus

27.10.2016

Eine neue Förderung für KMUs durch eine Investitionszuwachsprämie soll für alle Investitionen wie neu angeschaffte Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens mit Ausnahme von PKW und Grundstücken gelten. 

Den Wirtschaftsstandort zu stärken, Investitionen voranzubringen und Arbeitsplätze zu schaffen verspricht das von der Bundesregierung präsentierte Maßnahmenpaket „Wirtschaft und Arbeitsmarkt“. 430 Millionen Euro für KMU und Gemeinden sollen dabei sogar 2,4 Milliarden Euro an Investitionen auslösen. Für den Tourismus dürften daraus viele positive Impulse entstehen. WKÖ-Tourismus-Obfrau Petra Nocker-Schwarzenbacher freut sich über das ermutigende Signal und hofft auf weitere Maßnahmen. 

Großes Förderprogramm

Doch was bedeutet das? Die Förderung für KMUs durch eine Investitionszuwachsprämie soll für alle Investitionen wie neu angeschaffte Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens mit Ausnahme von PKW und Grundstücken gelten. Dabei soll der Zuwachs bei einem Investitionsvolumen von mindestens 50.000-450.000 Euro für Unternehmen von bis zu 49 Mitarbeitern in den Jahren 2017 und 2018 mit einer 15-prozentigen Prämie direkt gefördert werden. „Dies betrifft in unserer Branche rund 64 Prozent aller Unternehmen oder rund 58.000 Betriebe bis 49 Mitarbeiter, die im Falle von Investitionen von der Prämie profitieren“, zeigt sich Nocker-Schwarzenbacher erfreut. Weitere 25 Prozent oder rund 23.000 Betriebe bis 249 Mitarbeiter könnten - bei einem Gesamtausmaß von mindestens 100.000 bis 750.000 Euro Investition - eine Prämie in der Höhe von 10 Prozent nutzen.

Thema Arbeitsplätze

Neben den Investitionen werden auch Arbeitsmarkt-Qualifizierungsmaßnahmen gesetzt, etwa die Ausbildungsgarantie bis 25 oder Fachkräftestipendien. Das Paket sei ein ermutigendes Signal zur richtigen Zeit. Investitionen sollten dadurch deutlich angekurbelt werden. Beim Thema Arbeitsplätze sieht die Tourismus-Obfrau aber noch Gesprächsbedarf. Bei der Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot Karte hätte sie sich weitreichendere Schritte gewünscht. Trotz vieler kleiner Verbesserungen ist der Hauptwunsch des Tourismus nach einer Regionalisierung des Fachkräftebedarfs noch nicht erfüllt worden.                             

Autor/in:
Daniel Nutz
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