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Schön bunt und trendy: Visualisierung der neuen Marke Jo&Joe von AccorHotels.

Individualisierung: Von Airbnb lernen

14.11.2016

Führende Hotelketten individualisieren ihre Angebote, gründen neue Marken, kaufen sich bei erfolgreichen ein. Um sich fit für die Millennials zu machen.

Die französische Hotelkette AccorHotels steht mit ihrem neuen Brand „Jo&Joe“ in den Startlöchern. Bis 2020 sollen 50 Standorte realisiert werden, unter anderem in Paris, Bordeaux (2018), Warschau, Budapest, Rio und São Paulo. Die Hotels sollen nicht weiter als 15 Minuten von den Hauptsehenswürdigkeiten entfernt liegen. Man möchte das Beste aus Privatunterkünften, Hostels und Hotelformaten miteinander kombinieren. Accor beschreibt Jo&Joe als „vibrierenden Lebensraum, ein Zuhause, das offen ist für seine Umgebung, abgestimmt auf die Erwartungen der Millennials und alle, die das Teilen, Spontanität und neue Erfahrungen schätzen“. Zu dieser Strategie passt auch der Einstieg bei 25hours.

Marriott experimentiert

In Charlotte (North Carolina) dient ein 30 Jahres altes Marriott als „Zukunftslabor“. Es gibt einen Vorgeschmack darauf, wie Lifestyle und Eventisierung die Hotelkonzepte verändern werden: Es gibt keine Rezeption mehr, die Gäste werden von Hotelmitarbeitern begrüßt und eingecheckt, egal wo: direkt am Bordstein, in der Lobby oder beim Vorbeilaufen. Open Kitchen: Eine frei zugängliche Küche, wo alle Hotelgäste kochen können, gerne auch gemeinsam (bietet Jo&Joe auch an). Im Fitnessbereich und auf den Zimmern werden 1.000 digital abrufbare Work-out-Übungen bereitgestellt. Es gibt einen Marktplatz mit lokalen Produkten. Der Checkout erfolgt über eine App.                     

Autor/in:
Thomas Askan Vierich
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