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Innovationen sollen Nächtigungen steigern

31.08.2011

St. Pölten. Das Waldviertel stelle sich für die Wintersaison neu auf. Projekte in den Bereichen Kulinarik, Gesundheit und Bewegung sollen dazu beitragen, dass die Nächtigungszahlen in den kommenden Jahren kräftig gesteigert werden.

"Sinnlicher Winter im Waldviertel" lautet das ambitionierte Konzept der Destination Waldviertel, das in Kooperation mit den Beherbergungsbetrieben entwickelt wurde und nun umgesetzt werden soll. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln der Regionalförderung mit Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln (LEADER) auf Initiative von Landesrätin Dr. Petra Bohuslav beschlossen. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 323.700 Euro. Kulinarik, Gesundheit und Bewegung sollen in der Wintersaison dazu beitragen, dass die Nächtigungszahlen im Waldviertel in den kommenden Jahren kräftig gesteigert werden.

Mehr als klassische Angebote

"Das Waldviertel stellt zwar keine typische Winterdestination im herkömmlichen Sinn dar, hat jedoch in den letzten Jahren auch in der Wintersaison einzelne Marktnischen besetzt. Die Angebote umfassen neben dem Skifahren und Langlaufen zusätzliche Aktivitäten wie Nordic Walking, Eislaufen, Schneeschuhwandern oder Eisklettern", erklärt dazu Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und setzt fort: "Mit dem neuen Konzept soll der Winter im Waldviertel über das klassische Sportangebot hinaus erlebbar gemacht werden."

 

Wichtige Kriterien für den Erfolg

Unter der Ägide der Destination Waldviertel als Projektträger

werden insgesamt 129 Mitgliedsgemeinden in den vier LEADER Regionen Waldviertler Grenzland, Kamptal-Wagram, Waldviertler Wohlviertel und Waldviertel Nibelungengau in die Umsetzung integriert. Konkret sollen insbesondere Angebotsentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufs- und Marketingmaßnahmen und Projektmanagement finanziert werden. "Tourismusdestinationen funktionieren nach ähnlichen Regeln wie jedes Wirtschaftsunternehmen. Laufende Innovation und Entwicklung

sind neben Kooperation und Qualitätsverbesserung die Erfolgskriterien", meint Bohuslav.

 

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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