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Innovationsmillion 2017: Ab sofort sind Bewerbungen möglich.

Innovationsmillion fördert erstmals Digitalisierung im Tourismus

02.09.2016

Innovative Leuchtturmprojekte gesucht: Einreichungen für den Wettbewerb sind noch bis zum 1. März 2017 möglich.

Beim Wettbewerb um die Innovationsmillion im Tourismus wird sich alles um das Schwerpunktthema "Digitalisierung" drehen: „Wir suchen innovative Leuchtturmprojekte, die sich mit der Digitalisierung im Tourismus beschäftigen“, kündigt Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner anlässlich des Starts der Ausschreibung an. „Die technologische Infrastruktur und das Marketing müssen zunehmend digital ausgerichtet werden, damit Österreich auch in Zukunft zu den touristischen Vorreitern zählt“, betont Mitterlehner.

Aufgrund der Digitalisierung gehe es auch im Tourismus um stärkere Vernetzung, über den sprichwörtlichen Blick über den eigenen Tellerrand und um ein gemeinsames, destinationsübergreifendes agieren von Betrieben - zum Beispiel in den Bereichen Technologie, Erlebnisorientierung und der Weiterbildung der Mitarbeiter. „Unternehmen erhalten dadurch nicht nur einen Wettbewerbsvorteil, sondern sparen sich auch finanzielle Ressourcen“, so Mitterlehner.

Wer kann einreichen?

Eingereicht werden können innovative Vorhaben, die die Konzeption, Entwicklung und Umsetzung kreativer und buchungsrelevanter Angebote durch KMU der Tourismus- und Freizeitwirtschaft oder durch überbetriebliche Kooperationen entlang der touristischen Wertschöpfungskette im ländlichen Raum zum Inhalt haben. Eine Fachjury - im Vorjahr war darin auch die ÖGZ vertreten - bewertet die Einreichungen und kürt die Siegerprojekte, deren Umsetzung mit Tourismusförderungsmitteln des Bundes und Mitteln des Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014-2020 unterstützt werden wird. Insgesamt steht wieder eine Million Euro zur Verfügung.

Einreichungen sind bis zum 1. März 2017 bei der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank möglich. Dort gibt es auch alle Informationen zum Projektaufruf samt Einreichunterlagen sowie den Förderungsrichtlinien. 

Mehr zum Thema:

Standortdialog Alpbach: Digitalisierung im Tourismus

Hotellerie: Chancen der Digitalisierung nutzen

Autor/in:
Alexander Grübling
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