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Innovative Produkte

13.12.2012

Grenzüberschreitendes Symposium stellt den Gast in den Mittelpunkt. Veränderte Kundenerwartungen stellen die heimische Tourismusbranche immer wieder vor Herausforderungen – schließlich gilt es, das Angebot für den Gast so aufzubereiten, wie er es gerade braucht.

Die Referenten des grenzüberschreitenden Symposiums „Innovation und Entwicklung“ (v. l. n. r.): Marc Stickdorn (MCI Innsbruck), Dr. Robert Trasser (Trasser Markenberatung Innsbruck), Dr. Georg Braun (TV Ostbayern), Mag. Karl Pramendorfer (Oberösterreich Tourismus), Benjamin Buhl (Netzvitamine GmbH Hamburg) und Dr. Hans-Georg Häusel (Gruppe Nymphenburg)

„Um aus den vielen einzelnen Leistungen eines Urlaubs, ein für den Gast erlebbares Produkt zu gestalten, braucht es viel fachliches Wissen mit einem fundierten wissenschaftlichen Hintergrund, viel Kreativität – und den guten Transfer davon in die Praxis", formuliert Mag. Karl Pramendorfer, Vorstand des Oberösterreich Tourismus.

 

Service-Design

Im Impulsvortrag von Marc ­Stickdorn (MCI Innsbruck) ging es um das individuelle Kunden-erlebnis, das durch die wachsende Bedeutung von Bewertungsplattformen und sozialen Netzwerken eine zunehmende Rolle für die Kaufentscheidung spielt – ins­besondere im Tourismus: Kunden glauben eher anderen Kunden
als klassischen Hochglanzprospekten. Die gezielte Gestaltung von Dienstleistungen aus Kundensicht wird daher zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Marke im Tourismus

„Der Tourismus im Alpenraum durchlebt derzeit eine Phase der Nachfragesättigung", ist Dr. Robert Trasser (Trasser Markenberatung Innsbruck) überzeugt. Der Markt bietet über eine Vielzahl von Anbietern nahezu gleiche Produkte einer reizüberfluteten Kundschaft an. Oft bleibt nur der Preis als Differenzierungsmerkmal.

Die Notwendigkeit vermehrter Bewerbung des touristischen Angebots einerseits und der vielzitierte Wettbewerb der Regionen andererseits führen zu neuen Ansätzen des Orts- und Regionsmarketings. Zusammenschlüsse in organisatorischer und inhaltlicher angebotsseitiger Hinsicht sind die Folge. Damit können parallele Verwaltungseinheiten aufgelöst, Management-Know-How zusammengeführt und vor allem ein besser darstell- und vermarktbares regionales Angebot geschaffen werden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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