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Innsbruck ist teurer als Wien

11.12.2014

Was haben Lagos, Birmingham und Toronto gemeinsam – abgesehen davon, dass es sich um Millionenstädte handelt? Sie alle liegen im aktuellen GoEuro-Unterkunftspreisindex vor Wien. Das bedeutet, dass eine Nächtigung im Durchschnitt in den drei genannten Städten teurer zu Buche schlägt als in der Bundeshauptstadt – von der Frühstückspension bis zum Fünf-Sterne-Hotel. Sogar in Innsbruck (weltweit Platz 34) zahlt man durchschnittlich mehr als in Wien, das übrigens auf Platz 64 liegt.

Die Studienautoren haben im Hinblick auf den Reisenden die lokale Kaufkraft nicht miteinfließen lassen, um authentische Weltpreise widerspiegeln zu können. Somit lässt es sich ganz gut vergleichen. Man stellt beispielsweise erstaunt fest, dass der Preis für eine Nacht in einem Wiener Fünf-Sterne-Hotel (187 Euro) nur ein wenig teurer ist als die Nacht in einer über AirBnb gebuchten Unterkunft in New York City (185 Euro) oder Aberdeen (168 Euro). Absurd: In Boston (USA) kostet das Fünf-Sterne-Zimmer (202 Euro) weniger als die AirBnB-Unterkunft (220 Euro).

Eine weitere Erkenntnis: Umso mehr Fünf-Sterne-Häuser eine Stadt hat, desto günstiger werden die Nächtigungen im Vergleich zu den Vier-Sterne-Häusern.
Dass sich mehr Wettbewerb auf Preise auswirkt, ist keine Neuigkeit. Die Frage ist nur, wie lange dieser Preiskampf noch gesund bleibt und nicht ruinös wird. Zumindest einen Vorteil hat es aber, dass man in Wien relativ günstig nächtigt: Die Stadt ist und bleibt damit attraktiv für all jene Besucher, für die Nächtigungskosten ein echtes Entscheidungskriterium darstellen. Und solche Gäste gibt es, es werden immer mehr. Die Studie im Detail: http://bit.ly/1s8t0ak
a.gruebling@wirtschaftsverlag.at

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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