Direkt zum Inhalt

Insolvenzabsicherung: Jetzt beantragen!

11.01.2022

Die bereits 2021 erfolgreich abgewickelte Sonderförderung der ÖHT wird auch heuer fortgeführt. Wir präsentieren alle Details dazu.

Die Förderabwicklung im Überblick

Nicht nur Reisebüros, auch Hoteliers sollten sich heuer mit der ÖHT-Insolvenzabsicherung vertraut machen. Denn die anhaltende COVID-19-Krise und die damit verbundenen Reisebeschränkungen führen weiterhin zum Marktversagen bei der Absicherung von Ansprüchen von Reisenden, die eine Pauschalreise oder verbundene Reiseleistungen buchen.

Im Vorjahr wurden mit diesem Haftungsmodell rund 200 Unternehmen abgesichert und deren Geschäftsmodell sichergestellt werden. Ohne diese ÖHT-Lösung wären auch heuer rund 2.600 Reisebüros mit dem Entzug der gewerblichen Ausübungsberechtigung konfrontiert gewesen. Sobald sich auch die reiseleistungsausübungsberechtigten Hoteliers – diese benötigen beim Verkauf von Pauschalreisen ebenfalls die in der Pauschalreiseverordnung geforderte Reiseleistungsausübungsberechtigung – ihrer Verantwortung ebenfalls bewusst werden, ist ein sprunghafter Anstieg gegenüber den schon sehr beachtlichen Absicherungszahlen aus dem Vorjahr zu erwarten.

Was wird gefördert?

Reiseleistungsausübungsberechtige haben für den Fall ihrer Insolvenz sicherzustellen, dass den Reisenden die bereits entrichteten Zahlungen, die notwendigen Aufwendungen für die Rückreise (falls erforderlich inklusive Kosten für Unterkünfte) und gegebenenfalls die notwendigen Kosten für die Fortsetzung der Reise erstattet werden. Durch die Haftungsübernahme der ÖHT werden diese Ansprüche der Reisenden finanziell abgesichert. Die konkrete Abwicklung der Ansprüche erfolgt dann durch einen Abwickler gemäß § 2 Abs. 14 Pauschalreiseverordnung (PRV).

Wer kann die ÖHT-Insolvenzabsicherung beanspruchen?

Die auf Initiative der ÖHT gemeinsam mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft Regionen und Tourismus (BMLRT) und dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) ausgearbeitete ÖHT-Insolvenzabsicherung richtet sich gleichermaßen an Reisebüros, Reiseveranstalter und Hotellerie.

Art und Umfang der Förderung

Die Haftungsquote beträgt 100%; die Haftungssumme mind. EUR 13.000 und höchstens EUR 20.000.000. Die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Haftungssumme bildet der Jahresumsatz 2019 aus Pauschalreisen und verbundenen Reiseleistungen.

Konditionen

Einmalige Bearbeitungsgebühr von 1 % der Haftungssumme (jedoch mind. EUR 500 | max. EUR 30.000) zuzüglich einer einmaligen Haftungsprovision in Höhe von 0,25 % (KMU) bzw. 0,50 % (Großunternehmen) der Haftungssumme.

Anträge können von Reisebüros, Reiseveranstalter und der Hotellerie ab sofort über das ÖHT-Kundenportal online eingereicht werden. Für Bestandskunden aus dem Vorjahr gibt es ein vereinfachtes Antragsprocedere für einen Erneuerungsantrag. Eeine neuerliche Antragstellung über das Portal ist für Bestandskunden somit nicht erforderlich.

Alle Infos unter www.oeht.at/produkte/oeht-insolvenzabsicherung

 

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
Werbung

Weiterführende Themen

Nina und Peter Pichler vom Molzbachhof, Präsident Richard Rauch, Sabrina und Katrin vom Unterwirt und Roland und Barbara Huber vom Esslokal
Gastronomie
11.01.2022

Mit dem Esslokal, dem Molzbachhof und den Unterwirtinnen wächst die Vereinigung auf nunmehr 37 Mitglieder an.

Die Kombination aus "Wein" und "Paris" ist auch für Fachbesucher äußerst spannend.
Gastronomie
11.01.2022

Aufbruchstimmung: Mehr als 2.800 Aussteller präsentieren vom 14. bis 16. Februar 2022 auf dem Messegelände Paris Expo Porte de Versailles ihre Produkte.

Gruppenbild mit Dame: Die „Artisans of Taste“-Teilnehmer 2022.
Gastronomie
11.01.2022

Als lange vermisstes Familientreffen entpuppte sich der Cocktail-Wettbewerb „Artisans of Taste“. Dabei war Rum möglichst nachhaltig und mit lokalen Ressourcen zu kombinieren.

Jeder 2. Gast bleibt derzeit aus.
Hotellerie
22.12.2021

Eine aktuelle ÖHV-Umfrage zeigt: Knapp jede zweite Buchung fällt weg, Auslastung im Jänner und Februar im Keller. Unbürokratische Hilfen und Planbarkeit gefordert.

Blubbert der Champagner sehr stark, ist er womöglich zu jung. Genießen Sie ihn jedenfalls nie zu kalt. 10 Grad Celsius sind optimal.
Gastronomie
22.12.2021

Prost! Die ÖGZ-Redaktion wünscht schon jetzt einen guten Rutsch. Wir stoßen darauf an, dass 2022 besser wird als 2021. Fürs Anstoßen gibt Champagner-Experte Gerald Grafoner der ...

Werbung