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Ja zu Olympia

04.04.2005

Unter den Salzburger Tourismusdirektoren herrscht Einigkeit, wenn es um die Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2014 geht. „Österreich ist Wintersportland Nummer eins in Europa und absoluter Marktführer. Es ist eine internationale Notwendigkeit, dass sich Österreich und somit das SalzburgerLand nicht auf diesen Lorbeeren ausruht, sondern sich für die größte Wintersportveranstaltung der Welt wieder bewirbt“, betont Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft.
Auch die Stadt rechnet mit einer nachhaltigen Stärkung des Tourismus in der Stadt Salzburg. „Die Monate Jänner und Februar sind erfahrungsgemäß im Vergleich eher schwach ausgelastet. Die Austragung der Olympischen Winterspiele würden uns eine Spitzenauslastung bringen.“, so Bert Brugger, Geschäftsführer der Tourismus Salzburg GmbH. Stefan Paßrugger, Vorstandsmitglied im Bundesverbandes Österreichischer Tourismusmanager der Landesgruppe Salzburg, ist ebenfalls überzeugt von der Nachhaltigkeit Olympias: „Olympia 2014 bringt Impulse in vielen Bereichen der Wirtschaft, allen voran aber im Tourismus. Zusätzliche Arbeitsplätze in Gastronomie und Hotellerie und der Ausbau der bestehenden Infrastruktur bringen uns im touristischen Wettbewerb über Jahre hinaus Vorteile.“
Bis zu 1.800 neue Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse erwarten Salzburger Arbeitsmarktexperten pro Jahr und im Zeitraum 2008 bis 2014. Auch nach den Olympischen Spielen werden Arbeitsplätze erhalten bleiben. Allein für den Tourismusbereich sind es nach 2014 bis zu 1.000 Arbeitsplätze.
Speziell für die Tourismusbranche prognostiziert das Institut für Höhere Studien folgendes: Die Zuschauer werden sich aus 40 Prozent Tagespublikum und 60 Prozent Nächtigungsgästen zusammensetzen. Daraus lässt sich ableiten, dass zusätzliche Einnahmen durch die Nächtigungsgäste im Jahr der Spiele in etwa 23 Millionen Euro betragen werden. Hinzuzurechnen sind zudem noch 11.500 Medienvertreter und rund 20.000 Offizielle und Sponsoren. Auf Grund der hohen Nachfrage dieser Klientel nach 4- und 5-Stern-Kategorie Betrieben, können weitere zusätzliche Einnahmen von rund 35 Millionen Euro erwartet werden, so das IHS.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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