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Wollen bodenständig bleiben und nicht abheben: Henrici-Chefkoch Gabor Grof und Jacqueline Pfeiffer.

Jacqueline Pfeiffer wechselt ins Henrici

25.11.2016

Die Haubenköchin zieht es nach Eisenstadt. Kochen wird sie dort allerdings nicht.
 

Das Henrici in Eisenstadt.

Im September verabschiedete sie sich aus dem Vestibül in Wien. Nach kurzer Pause hat sie eine neue Wirkungsstätte gefunden: Jacqueline Pfeiffer wirkt ab Dezember im Henrici in Eisenstadt. Kochen wird sie allerdings nicht, sondern als Ideengeberin fungieren: „Die ganze Kombination hat einen großen Reiz und besonderen Charme für mich. Es handelt sich hier um kein alltägliches Projekt. Ich will mich persönlich weiterentwickeln, mit einem Fuß heraus aus der Küche hin auch zum Ideengeber. Gerade ohne den tagtäglichen Druck und einer freien Sicht von oben, bekommt man einen neuen, ganzheitlicheren Blickwinkel. Mit diesem, mit vielen persönlichen Gesprächen und meiner Erfahrung wollen wir die richtigen Schritte in die Wege leiten und uns mit dem Henrici konsequent weiterentwickeln.“

Spannende Perspektive

Henrici-Chefkoch Gabor Grof freut sich über diese Verstärkung: „Auf diesem höchsten Niveau ist jemand nur kurz am Markt. Wir sind daher umso glücklicher, dass wir Jacqueline Pfeiffer für uns gewinnen konnten. Das Gesamtkonzept aber auch die mittelfristig spannende Perspektive haben sie überzeugt. Mit dieser Koryphäe der österreichischen Kochszene wollen wir gemeinsam einiges bewirken.“

Das Ziel sei eine neue Linie, "ein simpler aber prägnanter Zugang mit Einflüssen aus dem Seewinkel und einer pannonischen Note". Genau für diese Reduktion auf das Wesentliche, den Umgang mit Wildkräutern und dem gekonnten Spiel mit Aromen steht für Henrici-Chefkoch Gabor Grof seine Kollegin Jacqueline Pfeiffer wie sonst kaum jemand in Österreich. Bereits jetzt wird gemeinsam mit Grof, der zuletzt im Gourmet-Hotel Bären im schweizerischen Langenthal kochte, an einem neuen Konzept gearbeitet. „Mit ihren inspirierenden Kreationen und feinem Branchengespür wird sie für frischen Wind sorgen. Wir freuen uns auf ihren ersten Schritt ins Burgenland.“
 

Autor/in:
Alexander Grübling
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