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Jausenbrot in aller Munde

09.07.2010

Brot und Gebäck gehören für Kinder und Jugendliche zu einer ausgewogenen Ernährung. 6- bis 14-Jährige essen mehrmals täglich Brot und Gebäck, bevorzugt zur Schuljause und zum Frühstück. Das hat das market-Institut im Auftrag von backaldrin in der „Kinderstudie“ in Erfahrung gebracht.

Zwei Drittel der Befragten gaben an, am Vortag zum Frühstück Brot und Gebäck gegessen zu haben. 7 von 10 Kindern bzw. Jugendlichen gönnten sich zur Schuljause Vollkornbrot, Kornspitz®, Semmel & Co. 60 % ließen sich zum Abendessen bzw. zur Jause Gutes aus den Backstuben schmecken. Das sind Ergebnisse einer österreichweiten Umfrage, die das Marktforschungsinstitut market im Rahmen der „Kinderstudie“ für backaldrin durchgeführt hat. 507 Kinder und Jugendliche wurden im April 2010 befragt.

Für Ernährungswissenschafter sind Getreideprodukte ein wichtiger Bestandteil einer aus­gewogenen Ernährung. „Brot und Gebäck sind so gesund, dass die Österreichische Ge­sellschaft für Ernährung für Kinder und Jugendliche bei Brot und Getreideflocken einen Mehrkonsum empfiehlt“, sagt die Food-Expertin Hanni Rützler. Bei 7- bis 9-Jährigen sind es 200 g pro Tag, das steigert sich bis zum 14. Lebensjahr auf 250 bis 300 g täglich.

 

Semmel und Kornspitz® begehrt

Fragt man die Kids, was sie beim letzten Besuch beim Bäcker gekauft haben, antworten 28 % mit „Semmel“. Gleich dahinter folgt der Kornspitz® mit 18 %, der sich auch bei der jungen Zielgruppe großer Beliebtheit erfreut. 17 % gaben „Brot“ ihre Stimme, „etwas Süßes“ und „Getränke“ sind ebenfalls gefragt.

Bäckereien werden von Mädchen und Buben häufig frequentiert. Fast zwei Drittel der 6- bis 14-Jährigen waren innerhalb der vergangenen Woche zumindest einmal beim Bäcker. Bei der Frage, wo Brot und Gebäck üblicherweise gekauft werden, folgen sie dem Beispiel der Erwachsenen. Bäckereien und Supermärkte sind in der Gunst der Befragten fast gleichauf. 39 % kaufen Brot und Gebäck überwiegend beim Bäcker, 41 % im Supermarkt. Die Marktposition der Bäcker ist in ländlichen Gebieten stark, wo fast die Hälfte „üblicherweise“ beim Bäcker einkauft.

„Diese Ergebnisse sind ein guter Boden für die Nachwuchsarbeit“, kommentiert backaldrin-Eigentümer Peter Augendopler die Ergebnisse. „Brot und Gebäck sind eine vernünftige Basis für die Ernährung, schmecken und duften und scheinen obendrein auch ‚cool’ zu sein. Diese Botschaften gilt es noch gezielter an die Bäckerkunden der Zukunft zu bringen.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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