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Markus Grießler (Obmann der Sparte Tourismus/Freizeitwirtschaft), Danielle Spera (Direktorin Jüdisches Museum Wien), Johanna Rachinger (Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek), Josef Bitzinger (Vize-Präsident der WKW)

Jüdisches Museum Wien erhält Wiener Tourismuspreis

15.11.2016

Im Rahmen des Wiener Tourismus-Abends überreichte Josef Bitzinger, Vize-Präsident der Wirtschaftskammer Wien, gemeinsam mit Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, die Auszeichnung.

Der Tourismuspreis der Wiener Wirtschaft geht heuer an das „Jüdische Museum Wien“, ein Museum der Wien Holding. Die Auszeichnung überreichte Josef Bitzinger, Vize-Präsident der WKW, gemeinsam mit Tourismus-Obmann Markus Grießler. Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museums, nahm die Auszeichnung entgegen.

„Das Jüdische Museum Wien ist ein Fixpunkt im Besuchsprogramm vieler Gäste aus aller Welt. Es vereint Vergangenheit und Gegenwart und lädt Menschen aller Kulturen und Generationen zum Dialog ein. Als wichtiger Ort der Begegnung leistet es einen wertvollen Beitrag zur Bedeutung Wiens im Herzen Europas“, sagte Markus Grießler.

„Wien ist eine der beliebtesten Tourismusstädte der Welt. Ein Rekordjahr folgt dem Nächsten. 14,3 Millionen Nächtigungen konnten die Wiener Tourismusbetriebe letztes Jahr verzeichnen. Wien hat ein breites Angebot an touristischen Attraktionen, Sehenswürdigkeiten und erfolgreichen Unternehmen in der Tourismuswirtschaft – aber ich finde die Jury hat heuer – mit dem Jüdischen Museum Wien - einen besonders würdigen Sieger gekürt“, sagt Josef Bitzinger, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien.

Weltweit erstes jüdisches Museum

1895 wurde in Wien weltweit das erste jüdische Museum gegründet, das allerdings direkt nach dem „Anschluss“ von den Nationalsozialisten 1938 geschlossen wurde. Es dauerte bis 1988, ehe unter dem damaligen Bürgermeister Helmut Zilk, der Entschluss zu einer Neugründung des Jüdischen Museums fiel. Bereits fünf Jahre danach wurde am 18. November 1993 das „Jüdische Museum der Stadt Wien“ schließlich im Palais Eskeles eröffnet. Nach einer großen Umgestaltung konnte im Jahr 1995 hier die erste Dauerausstellung besichtigt werden. Im Jahr 2000 wurde das Museum am Judenplatz eröffnet und zeitgleich das von der britischen Künstlerin Rachel Whiteread gestaltete Mahnmal für die 65.000 österreichisch-jüdischen Opfer der Schoa auf dem Platz enthüllt.

Autor/in:
Alexander Grübling
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