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Kärnten setzt auf Dachmarke "Kärnten"

13.10.2010

Klagenfurt. Die Kärntner Tourismus-Regionen sollen sich künftig ausschließlich unter der Dachmarke "Kärnten" präsentieren und bewerben. Die Gesamtkosten der Kampagne für die Wintersaison 2010/11, die sich besonders auf Österreich, Deutschland und die CEE-Staaten konzentriert, belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro.

Kärnten-Werbung-Chef Christian Kresse

"Wir haben die Mittel gebündelt, insgesamt kommen rund zwei Millionen Euro von der Kärnten Werbung, 400.000 Euro von den Regionen und den Bergbahnen selbst", sagte Christian Kresse, Chef der Kärnten-Werbung. Weiters sollen größere Bergbahnen die Patenschaft von kleineren übernehmen, um diese zu unterstützen und zu stärken. "Die Marke beginnt nicht beim Marketing, sondern beim Produkt", so Kresse. Die Produkte seien die Skigebiete, "aber mit der Lokomotive der Marke 'Kärnten'", erklärte der Touristiker. Man könne somit besser und konzentrierter auf dem Markt auftreten, Doppelgleisigkeiten in der Werbung würden vermieden und Geld eingespart werden. "Jeder, der in Zukunft mit der Marke 'Kärnten' zusammenarbeiten und die Mittel haben will, muss sich der Dachmarke unterstellen", ergänzte der Tourismusreferent Josef Martinz.

 

Wintergast entscheidet spontan
Mit zahlreichen Kampagnen, wie Online-Auftritten, Plakatwerbung, Verkehrsmittelwerbung und Wirtschaftskooperationen im In- und Ausland wollen die Touristiker die Auslastung in Kärntens Skigebieten ankurbeln. "Der Gast ist wesentlich vernetzter und extrem spontan geworden", sagte Kresse, "er holt sich die wichtigsten Informationen aus dem Internet, sieht, wo Schnee liegt und entscheidet spontan." Martinz will mit speziellen Angeboten für Kinder und Jugendliche auch die Kärntner zum Wintersport animieren: "Es ist wichtig, dass es in Kärnten international wettbewerbsfähige Skigebiete mit guter Infrastruktur gibt, die auch dem regionalen Markt zur Verfügung stehen."

 

Insgesamt konnten die Kärntner Tourismusbetriebe in der Wintersaison 2009/10  3,579.794 Nächtigungen, das sind um drei Prozent weniger als im Winter 2008/09, verzeichnen. Österreich ist mit einem Nächtigungsanteil von rund 36 Prozent das stärkste Herkunftsland von Ski-Touristen, dahinter folgen Deutschland (25,1 Prozent) und die CEE-Staaten mit 22,6 Prozent. Vor allem Familien (42 Prozent) und Paare (31 Prozent) kommen im Winter in das Land. (apa)

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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