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Kaffee bedingt keinen Flüssigkeitsverlust

19.01.2007

Armstrong, der sich seit 1980 mit dem Flüssigkeitshaushalt des Menschen auseinandersetzt, kam zu dem Ergebnis, dass koffeinhaltige Getränke und damit auch die Tasse Kaffee in ihrer harntreibenden (diuretischen) Wirkung vergleichbar sind mit Wasser.

Dies konnte Lawrence E. Armstrong, Professor und führender Experte im Bereich der Bewegungslehre an der Universität von Connecticut, aufgrund einer Auswertung der wissenschaftlichen Literatur in bezug auf Freizeit- und Leistungssportler jüngst nachweisen.
Damit ist es unter wissenschaftlichen und physiologischen Aspekten nicht gerechtfertig, obigem Personenkreis bei Ausübung ihrer Aktivitäten vom Konsum von Kaffee abzuraten.
Flüssigkeitshaushalt
In der wissenschaftlichen Literatur wird koffeinhaltigen Getränken, ähnlich wie Wasser, eine leichte diuretische Wirkung nachgewiesen, die jedoch nicht zu einem Ungleichgewicht in der Elektrolyt-Bilanz eines sportlich aktiven Menschen führt und somit kein Risiko bei der Leistungsausübung für die Gesundheit darstellt. Bei Personen, die an den Genuss von koffeinhaltigen Getränken gewöhnt sind, scheint der harntreibende Effekt sogar noch geringer auszufallen.
Die Schlussfolgerung des Wissenschaftlers ist, dass sich Sportler keinerlei Sorgen in Bezug auf ihren Flüssigkeitshaushalt machen müssen, wenn sie in normalem Umfang Kaffee trinken (bis zu 4 Tassen täglich) und sich ausgewogen ernähren.
Professor Armstrong geht davon aus, dass für Menschen, die sich im Vergleich zu Sportlern bewegungsärmer verhalten und damit in der Regel einen geringeren Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen aufweisen, die bisherigen Annahmen zur harntreibenden Wirkung von Kaffee von noch geringerer Relevanz sein dürften.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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