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Kaffeehaus des Jahres 2008

25.04.2008

Kaffee, ein magisches Getränk. Das Café ist in Wien mit all seinen Varianten eine Institution ersten Ranges und repräsentiert ein Stück Wiener Tradition. Dies ruft nach der Wahl des besten Kaffeehauses in insgesamt fünf Kategorien.

Kaffeehaus des Jahres 2008 und Sieger in der Kategorie Tradition wurde das Café Landtmann, vertreten durch Berndt Querfeld (l.), das Café Weimar, vertreten durch Maximilian K. Platzer (r.), gewann in der Kategorie Stammcafé im Grätzl. Die Preise überreichten die beiden Initiatoren des Wettbewerbs, Thomas Wasserburger von LiVe und Irene Stelzmüller vom Café-Journal. Unter den Gratulanten FG-Obmann der Wiener Kaffeehäuser Günter Ferstl (2. v. r.)

Was haben das Blaustern, das Hawelka, das Landtmann und das Weimar gemeinsam? Sie sind Wiens beste Kaffeehäuser, gewählt von den LiVe-­Lesern. Bei der Wahl des Kaffeehauses des Jahres in fünf Kategorien handelte es sich um ein gemeinsames Projekt des Magazins LiVe und der Schwesterzeitung der ÖGZ, des Café-Journals. Das Café-Journal unterzog sich mit Jahresbeginn einem Relaunch – ein guter Zeitpunkt, einen solchen Wettbewerb ins Leben zu rufen.

And the winner is …
Als b2b-Medium, das sich ausschließlich an die Cafetiers selbst richtet, braucht man allerdings einen Partner im b2c-Bereich, und den haben wir in LiVe gefunden. Im Rahmen der Messe „Alles für den Gast – Wien“ am Wiener Kaffeehaustag hieß es Vorhang auf für Wiens beste Kaffeehäuser. Weit mehr als 1.000 LiVe-Leser beteiligten sich an der Wahl, und schließlich hieß es in der Kategorie Traditionelles Wiener Café … and the winner is …: das Café Landtmann. Berndt Querfeld betont, dass es das Café Landtmann schon seit 1873 gibt. Eine Institution also. „Wir legen sehr viel Wert auf Tradition, aber gleichzeitig möchten wir ein zeitgemäßes Café sein.“
Der Sieg in der Kategorie Szene ging an das Café Hawelka. Das Hawelka, durch Leopold und Josefine ebenfalls eine Institution in der Wiener Cafészene, wird heute in dritter Generation von Amir und Michael Hawelka geführt. Sie führen das Hawelka so weiter, wie es die verstorbene Großmutter jahrzehntelang vorgezeigt hat. „Viele hatten Angst, dass wir etwas verändern, aber bis auf den Schanigarten und die neue Küche ist alles noch so, wie es einmal war“, erklären Amir und Michael Hawelka und freuen sich über die Auszeichnung. Ein Steckenpferd der Wiener Kaffeehäuser ist das Frühstück – doch wo gibt es das beste Wiener Frühstück? Die Kategorie Frühstücks-Hit gewann das Café Blaustern. „Unsere Gäste nehmen sich viel Zeit zum Frühstücken und wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, betont Andrea Lechnitz. Last but not least: Die vierte und letzte Kategorie, Stammcafé im Grätzl, gewann das Café Weimar. „Wir bemühen uns, täglich beste, gleichbleibende Kaffeequalität in die Tasse zu bringen, bieten unseren Gäste zahlreiche inländische und ausländische Tageszeitungen sowie täglich live Klaviermusik. Dies ist offensichtlich das Erfolgsrezept für ein Stammcafé“, betont Maximilian Platzer anlässlich der Siegerehrung.

Schließlich durfte sich Berndt Querfeld noch über den Gesamtsieg „Bestes Kaffeehaus“ freuen. Das Café Landtmann erhielt von allen abgegebenen Stimmen die meisten.


Sieger der Kaffeehauswahl 2008
Kategorie:
Traditionelles Wiener Café
1.Platz: Café Landtmann
2.Platz: Café Prückel
3.Platz: Café Sperl

Kategorie:
Szene
1.Platz: Café Hawelka
2.Platz: Kunsthalle Wien
3.Platz: Bar Italia

Kategorie:
Frühstücks-Hit
1.Platz: Café Blaustern
2.Platz: Café Landtmann
3.Platz: Café Deli

Kategorie
Stammcafé im Grätzl
1.Platz: Café Weimar
2.Platz: Café Dommayer
3.Platz: Café Falk

Gesamtsieger:
Café Landtmann

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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