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Kartenspiele in der Gastronomie

14.09.2011

Beim Wein hat sie schon lange Tradition, beim Bier steigt ihre Beliebtheit: Die Karte sorgt in der Gastronomie dafür, das vielfältige Angebot perfekt beschreiben zu können.

Der Brau Union Österreich ist Bierkultur ein besonderes Anliegen

Die Brau Union Österreich überzeugt mit einer Vielfalt an Bierangeboten. Elf Biermarken garantierten mit über hundert Sorten, dass sich für jeden  Biergeschmack das Richtige findet. Bei einer großen Bierauswahl hat der jeweilige Wirt oder Gastronom die Aufgabe, diese dem Gast auch schmackhaft zu machen. Eine eigene Bierkarte kann dabei helfen: Sie ist ein wichtiges Marketinginstrument, regt den Gast zum Bierkonsum an und schafft gleichzeitig Vertrauen.

Doch wie sieht die ideale Struktur aus, welche Inhalte sollte eine Bierkarte aufweisen? Beim Bier wird das Hauptaugenmerk auf Marke und Biertyp gelegt, ob das Bier aus Salzburg oder Oberösterreich kommt, spielt meist nur dann eine Rolle, wenn sich die Braustätte in unmittelbarer Umgebung befindet und so der regionale Bezug zum Ausdruck kommt. Als hilfreich hat sich bei Bierkarten etwa folgende Struktur erwiesen:

- offene Biere vor Flaschenbieren

- helle vor dunklen Bieren

- leichte vor stärkeren Bieren

- untergärige vor obergärigen Bieren   

- heimische vor ausländischen Bieren

- günstige vor exklusiveren Bieren

 

Wichtige Infos für den Gast

 

Die einzelnen Positionen sollten Grundinformationen wie Biermarke, -sorte (Pils, Märzen, Weizen, etc.) und Herkunftsland enthalten. Daneben dürfen auch Füllmenge und Preisangabe nicht fehlen. Nächste wichtige Orientierungshilfe für den Konsumenten ist der Alkoholgrad. (Vom Zipfer Medium kann man leichter ein Krügel bestellen – und konsumieren – als vom Gösser Festbock.) Und auch die Stammwürze bietet Kennern einen relevanten Anhaltspunkt.

Eine Speisenempfehlung kann ebenfalls hilfreich sein. Bilder der Biere bzw. Brauereilogos präsentieren die Produkte zusätzlich. Auch weiterführende Informationen über die Geschichte des Bieres, der Brauerei oder von speziellen Rohstoffen beweisen die fachliche Kompetenz. Und – last but not least – sollte in kurzen Worten die geschmackliche Charakteristik des jeweiligen Bieres beschrieben werden. „Das XY-Bier weist eine zart-herbe Hopfennote und leicht röstige Malzaromen auf. Ein schlankes, leicht zu genießendes Bier mit feinem Geschmack“, könnte da etwa stehen. Wer sich als Gastronom nicht auf den eigenen Geschmackssinn verlassen will, dem geben die Experten der Brau Union Österreich gerne Hilfestellung.

 

INFOS

- Eine Bierkarte dient zur Profilierung des Betriebes und ist seine Visitenkarte.

- Eine (vor allem umfangreiche) Bierkarte ist ein eigenständiges Objekt und nicht Teil der allgemeinen Getränkekarte. Ebenso wie die Speise- oder Weinkarte muss auch sie zum Charakter des jeweiligen Lokals passen.

- Eine Bierkarte ersetzt nicht die persönliche Beratung. Im Gegenteil: Sie dient oft der Vorinformation vor der persönlichen Empfehlung und stellt daher hohe Ansprüche an die Bierkompetenz der Servicemitarbeiter.

- Dass eine Bierkarte immer aktuell sein sollte, versteht sich von selbst. Nichts hinterlässt einen schlechteren Eindruck beim Gast, als wenn die Hälfte der angeführten Biere nicht verfügbar ist oder händisch andere Sorten ergänzt werden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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