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Eine Art Wahrzeichen für die Region. Der neue C+C-Markt von Kastner

Kastner-Abholmarkt macht die Welle

26.02.2018

Der C+C von Kastner in Eisenstadt ist wieder offen. Die ÖGZ war vor Ort. Beeindruckend: das architektonische Wellen-Konzept.

 

Im Rahmen einer großen Feier wurde der Kastner Abholmarkt in Eisenstadt nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit wiedereröffnet. Der Markt wurde um 650 Quadratmeter erweitert und der Bestand generalsaniert. Hinter der energieeffizienten Glasfassade warten nun ein neuer Eingangsbereich, eine größere Fleischabteilung und eine neue Klimazone für Obst und Gemüse auf die Kunden. Im Sinne von Energieeffizienz wurde eine Fußbodenheizung mit Wärmerückgewinnung von der Klimaanlage eingebaut und das Dach zusätzlich gedämmt. Auch die rund 170 Laufmeter Kühlmöbel wurden durch neue, energieeffizientere ersetzt. Ab sofort stehen den Kunden außerdem zwei Elektrotankstellen zur Verfügung. Insgesamt wurden 3.200 Quadratmeter Bodenfliesen verlegt. „Früher war der Eingang sehr verwinkelt und es gab mittlerweile auch bauliche Mängel. Außerdem war es nötig, neue Flächenkapazitäten zu schaffen“, erklärt Geschäftsführer Christof Kastner die Beweggründe für die Generalsanierung. Nun können die Kunden wieder aus rund 60.000 Produkten aus dem Sortiment am Standort Eisenstadt wählen.

Landmarkt

Besonders stolz zeigte sich Christof Kastner auch auf die Konstruktion von Fassade und Dach. Mit dem neuen Abholmarkt hätte man eine „Landmark“ geschaffen, meint er. So repräsentiert das geschwungene Dach des Parkplatzes die Wellen des Neusiedlersees. Die 168 metallenen Röhren auf dem Dach des Zubaus sollen den Schilfgürtel rund um den See symbolisieren. Entworfen hat diese „Skulptur“ der Künstler Martin Kitzler. „Dieses Kunstprojekt steht für Nachhaltigkeit und Regionalität“, sagt Kastner. Ganz im Sinne von Regionalität, wurden auch die Professionisten ausgewählt. So zeigte man sich stolz, dass hundert Prozent der rund 40 Beauftragten aus Österreich waren – und das, trotz Grenznähe.

Ein Fakt, der auch von den anwesenden Eröffnungsgästen, wie Landeshauptmann Hans Nissl und Bürgermeister von Eisenstadt, Thomas Steiner, geschätzt wurde. Nissl: „Eine Investition in Höhe von 5,2 Millionen Euro ist nicht selbstverständlich. Es ist auch eine Bestätigung für den Standort und ein wichtiger Beitrag für die Entwicklung der Region.“ Die Kastner Gruppe ist seit 1828 am Markt. 1990 wurde der Standort in Eisenstadt eröffnet, 2002 erfolgte die Eröffnung am Standort Jennersdorf im Burgenland. In dem Bundesland beschäftigt das Familienunternehmen heute rund 200 Mitarbeiter. Insgesamt sind 850 Mitarbeiter für die Kastner Gruppe tätig, die 2017 einen Umsatz von 218 Millionen Euro erzielte.

Autor/in:
Karin Bornett
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