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Klassiker vom Kellerberg

30.09.2010

Die Dürnsteiner Lage Kellerberg gehört zu den besten Rieden Österreichs. Die Domäne Wachau präsentierte erstmals den großen Jahrgang 2009. Direkt über der Domäne, rund um das barocke Kellerschlössl des Jakob Prandtauer, liegt eine der absoluten Ausnahmerieden der Wachau.

Vier aus Dürnstein sind stolz auf den ‘09er: Roman Horvath MW (GF Domäne Wachau), Heinz Frischengruber (Kellermeister), Veronika Ambros und Franz Hofbauer (Marketing und Vertrieb Domäne Wachau)

Wein-Ikonen werden an deren Terrassen gelesen, Rieslinge und Veltliner mit unverwechselbarem Charakter. Es ist also kein Wunder, dass gerade der Kellerberg bei der Domäne Wachau eine Sonderstellung einnimmt.

Großer Wein braucht Zeit
Anders als die übrigen Smaragde der Domäne Wachau kommen die beiden Kellerberge erst im September auf die Flasche, genießen mehr Zeit auf der Feinhefe und entwickeln Eigenheiten und Raffinessen, die nur wenige andere Weinlagen zeigen. Nach Südosten ausgerichtet, bekommt der Kellerberg schon am Morgen ordentlich Sonne ab, ist aber in seiner Tagesentwicklung deutlich kühler als der benachbarte Loibenberg. Geprägt ist die große Lage (220 bis 300 m ü.d.M.) zudem von seiner speziellen Geologie, mit hohen Anteilen Gföhler Gneis und Einsprengseln von Glimmerschiefer. In exponierten Lagen hat der Wind auch dünne Schichten Löss angeweht, ideal für Veltliner – den am Kellerberg allerdings nur drei Produzenten ihr eigen nennen. In einer Blindverkostung zeigten diese drei Kellerberg-Veltliner sowohl die Eigenschaften der Lage als auch die stilistischen Besonderheiten der Winzer: F. X. Pichler, Domäne Wachau und Wolfgang Bäuerl.

Sehr spannend war auch die Gegenüberstellung des aktuellen Riesling Smaragd Kellerberg mit großen Weinen aus Deutschland und dem Elsass. Mit etwas Verkostungserfahrung war der Kellerberg durchaus erkennbar, so waren sich die meisten Teilnehmer einig. Nachdem die Veranstaltung im Wiener Palmenhaus das Motto „Kellerberg 2009 & more“ trug, wurde auch ein Roter Traminer 2009 von der Riede Setzberg (Spitz) präsentiert: Duftig und mit guter Säure (6 ‰), ein perfekter „Hummerfreund“. Rar und köstlich: Nur etwa alle 10 Jahre gelingt es, eine Riesling TBA auf die Flasche zu bringen. Im großen „9er-Jahr“ 2009 war es endlich wieder soweit: Ein glockenklares, balanciertes, elegantes, sortentypisches hohes Prädikat mit der Mineralik des Kellerbergs ist jetzt erhältlich.

www.domaene-wachau.at

Walter Tucek

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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