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Klimawandel im Alpenraum

07.03.2007

Bei den Aussagen über den Klimawandel reicht die Bandbreite von totaler Ignoranz über Herunterspielen und Schönreden der Fakten bis zur Voraussage des totalen Klimakollaps. Wissenschaftliche Studien belegen jedoch, dass der Klimawandel stattfindet.

Und das nicht erst seit ein paar Wochen oder Monaten, nicht erst, seit der Schnee ausgeblieben ist. Ein Maßnahmenpaket, das diesem Prozess wirksam entgegensteuert, sollte daher auf innovativen und nachhaltigen Strategien basieren. Grundsätzlich geht es um die Erschließung neuer Kundengruppen in wetter­unabhängigen Segmenten, den Ausbau und die Förderung des Wellness- und Gesundheitstourismus sowie um die Nutzung des Potenzials von Natur und Wandern. Darüber hinaus gilt es, in Kulinarik und Genuss auf höchstem Qualitätsniveau sowie in ein vielfältiges Kunst- und Kulturangebot zu investieren.

„Es geht nicht zuletzt darum, den Ursachen des Klimawandels mit einer wirksamen Klima- und Energiepolitik den Kampf anzusagen“, meint dazu der nieder­österreichische Landeshauptmann Erwin Pröll. „Sicher nicht zielführend sind Maßnahmen, die zu Lasten der Natur gehen und den Klimawandel erst recht begünstigen. Ebenso wenig führt ein Weg an einer effizienten Ursachenbekämpfung durch eine deutliche Reduktion der klimarelevanten Abgase vorbei. Erneuerbare Energie statt fossiler – heißt das Gebot der Stunde.“
Erste Auswirkungen auf den Wintertourismus
Bis jetzt war hauptsächlich der Niederschlagsmangel für das Schneedefizit im Frühwinter verantwortlich. Im Mittel war es jedoch zum künstlichen Beschneien kalt genug. Diese positiven Erfahrungen wurden durch den Umstand verstärkt, dass gerade in den Monaten November und Dezember der Temperatur­anstieg seit Mitte der 70er sehr gering oder gar nicht vorhanden war. Zusätzlich waren die letzten drei Winter speziell in Ostösterreich außergewöhnlich schneereich, sodass die allmähliche Erwärmung überdeckt wurde. Erst der heurige Winter hat aufgezeigt, wie sich ein warmer und teilweise trockener Winter selbst bei derzeitigen Klimabedingungen bereits auf den Wintertourismus auswirken kann.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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