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Kocholympiade: Steirer holen Silber

25.02.2020

Drei Teams aus Österreich waren in Stuttgart bei der IKA-Kocholympiade angetreten. Nicht alle mit durchschlagendem Erfolg. Die Steirer retteten die österreichische Ehre. Bei den anderen hieß es ganz olympisch: Dabei sein ist alles!

Nach den großartigen Leistungen bei den Culinary Skills in Stuttgart 2018 (Gold und Silber) zeigt die Steiermark bei der internationalen Kocholympiade IKA auf der Intergastra in Stuttgart auch heuer wieder auf: Walter Mayer vom LKH Graz-Süd holte mit seinem Kulinarik Team Steiermark wieder Silber in der Kategorie „Regionale Teams“.

Eineinhalb Jahre Training

Für ein Antreten zu so einem Bewerb braucht es über eineinhalb Jahre an Vorbereitungszeit und intensiven Trainings, in denen die verschiedenen Elemente der Aufgabenstellung erarbeitet und perfektioniert werden.
Auch die Kosten für die Trainings und die Teilnahme (Teilnahmegebühren, Unterkünfte und Produktionsmöglichkeit vor Ort, Transport der Waren, etc.) spielen ein große Rolle, welche zum großen Teil von Sponsoren übernommen werden.

Die Aufgaben waren ein 5-Gang Gourmetmenü, drei verschieden Vorspeisen, eine Buffetplatte, Fingerfood, je 4 verschiedene Desserts und Pralinensorten zu erstellen.

Marathon-Wettbewerb

 „Nach einem Mise-en-Place-Marathon von Mittwoch bis Freitag mit jeweils 16 Stunden haben wir Samstag und Sonntag so gut wie durchgearbeitet“, so der völlig übermüdete, aber überglückliche Küchenleiter des LKH Graz Süd und Teamtrainer des Kulinarik Team Steiermark Walter Mayer, .
Am Ende und mit höchstem Einsatz wurde es eine Silbermedaille, wobei am ersten Wettkampftag dieser Kategorie gar keine Goldene vergeben wurde. Auch ein Zeichen wie streng die Jury in Stuttgart urteilt.

Nicht ganz so erfolgreich verlief der Wettbewerb für die anderen beiden Teams aus Österreich: Team Vienna & Friends holte Bronze. Da hatte man sich mehr ausgerechnet. Und das Junior-Team wurde 17. – von 24 Startern.

Aber wie heißt es so schön bei Olympia: Dabei sein ist alles. Und gelernt hat man sicher jede Menge. Vermutlich auch Spaß gehabt.

Steirer wollen weitermachen

„Natürlich wäre Gold schön gewesen, aber wir sind einfach nur glücklich“, sagtMayer, der seiner Teamchefin Monika Holler, die im LKH auch seine Küchenchefin ist, höchsten Respekt zollt. „Was das ganze Team geleistet hat, ist unbeschreiblich.“ Die Steirer kehren also mit einem schönen Erfolg aus Baden-Württemberg zurück, wollen aber noch mehr, wie Küchenleiter Mayer anklingen lässt: „Wir wurden von der Jury geradezu ermutigt, in zwei Jahren bei der Kochweltmeisterschaft in Luxemburg wieder anzutreten. Diese Chance lassen wir uns sicher nicht entgehen!“

 

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