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Köche im Schnee

31.03.2004

Kitzbühel war wieder einmal das kulinarische Mekka Österreichs. Von 9. bis 13. März ging hier das Davidoff-Gourmet-Festival über die Bühne, danach fand der San Pellegrino Sterne Cup der Köche statt.

Bereits zum dritten Mal haben die fünf Kitzbüheler Hotels Schloss Lebenberg, Bichlhof, Schwarzer Adler, Tennerhof und die Tenne das Davidoff Gourmet Festival veranstaltet.
Das Konzept dahinter: In jedem der Betriebe kocht ein internationaler Spitzenkoch vier Tage lang groß auf, wobei an jeweils einem Tag ein großer Themen-Abend stattfindet. Das Grande Finale, zu dem dann jeder der teilnehmenden Köche einen Gang beisteuert, findet traditionellerweise in der Tenne statt.
Die teilnehmenden Betriebe haben sich entschlossen, die Kooperation mit Davidoff für drei weitere Jahre zu verlängern, inwiefern das Konzept verändert wird, ist derzeit noch nicht klar.
„An und für sich ist das eine tolle Sache und auch für unsere Mitarbeiter ist es ein berufliches Highlight, wenn sie einmal mit einem absoluten Spitzenkoch wie Emile Jung zusammen arbeiten können“, meint Direktor Theo Muntigl vom Romantikhotel Tennerhof, „die Medienarbeit in den benachbarten Bundesländern muss aber deutlich besser werden. Außerdem stellt sich die Frage, ob die Menüpreise derzeit nicht doch zu hoch sind. Auch wenn der Aufwand für diese Abende enorm ist, wollen wir doch auch einheimische Geschäftsleute ansprechen. Den meisten Einheimischen war das Angebot jedoch zu teuer.“
Natürlich strahlt eine Top-Veranstaltung wie das Davidoff-Gourmet-Festival auch über Österreichs Grenzen hinaus. Schön wäre es jedoch, wenn auch einheimische Genießer (und Köche) die Möglichkeit nützen würden, in wenigen Tagen eine „kulinarische Weltreise“ zu machen und sich dabei mit Kollegen aus anderen Ländern auszutauschen.
Andrea Hopfner vom ebenfalls teilnehmenden Sporthotel Bichlhof ist mit „ihrem“ heurigen Gastkoch Jay Wetzel zwar rundum zufrieden, hält Änderungen in der Zukunft aber für möglich: „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Veranstaltung sehr zufrieden, aber natürlich kann man das eine oder andere immer noch ein bisschen besser machen. Darüber reden wir dann aber in Ruhe nach der Saison.“

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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