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Koordiniert im Hintergrund

11.02.2011

Alexandra Griess ist neue Geschäftsführerin der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WK-Wien und wünscht sich, dass die Fachgruppen mehr kooperieren

Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WK Wien hat eine neue Geschäftsführerin: Mag. Alexandra Griess, gebürtige Steirerin und studierte Juristin, kam nach Absolvierung  ihrer Gerichtsjahre in Graz vor zwanzig Jahren nach Wien. Sie arbeitete unter anderem  für die Wirtschaftskammer Niederösterreich und war für politische Interessensvertretungen tätig. „Der Tourismus ist ein wichtiges Standbein der Wiener Wirtschaft und es gibt kaum ein Thema, das den Tourismus nicht direkt oder indirekt berührt“, erklärt Alexandra Griess. Ihr Ziel ist, sich gemeinsam mit den Spitzenfunktionären noch mehr in die Arbeit der WK Wien und der Stadt einzubringen. Ihre Aufgabe sieht sie in der Koordination im Hintergrund. „Mein Credo lautet: Mitgliedernähe - das heißt, noch mehr hinausgehen um zu helfen und zu erfahren, wo der Schuh drückt. Ich möchte, dass uns die Mitglieder als verlässlichen Partner sehen“, betont Griess. Sie wünscht sich auch, dass die verschiedenen Fachgruppen miteinander mehr kommunizieren und zusammenarbeiten, ohne in die Autonomie der einzelnen Fachgruppen eingreifen zu wollen.

Obwohl die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft auf den ersten Blick sehr homogen wirkt, hat sie sehr unterschiedliche Aufgabenstellungen, vertritt sie doch alle Belange von der Gastronomie, den Kaffeehäusern, Hotels, Reisebüros, Kino,- Kultur- und Vergnügungsbetrieben bis hin zu den gesundheitsbetrieben oder z. B. den Fremdenführern und Automatenaufstellern bei den Freizeitbetrieben. „Die Wiener Kaffeehäuser sind eine Institution, die über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Das Wiener Café wird sowohl von den Wienern als auch von den Touristen geliebt, es ist eine aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenkende Touristenattraktion. Besonders spannend finde ich den Publikumswandel, der sich innerhalb einer Woche in einem Kaffeehaus vollzieht. Während unter der Woche, Einheimische und Geschäftsleute das Café frequentieren, so trifft man am Wochenende vorwiegend Touristen“, meint Griess. Sie selbst geht in der Früh nie ohne ihre Tasse Kaffee außer Haus, trinkt vormittags eine Melange und nach dem Essen gerne einen Espresso oder Espresso macchiato.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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