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Das Küchenkultteam vom Karnerhof

Küchenkult in Kärnten

02.04.2019

Feinschmecker kommen in der Region Villach jetzt voll auf ihre Kosten: Das Genussfestival Küchenkult geht 2019 in die fünfte Runde – und verköstigt Gourmetfans heuer sogar erstmals ganzjährig.
 

Gerhard Satran in der Stiftsschmiede
Das Programm bis Jänner 2020

• Spargel, Weideschwein, Bio-Lamm, frische Kräuter, Salate und ein Muttertagsbrunch vom 9. bis 12. Mai – bei „Tschebull“ und dem „Karnerhof“ am Faaker See und im „Tici Kaspar“ im Kunsthaussudhaus in Villach.
• Die Lange Tafel auf der Draubrücke und die Kärntner Wirtshauskultur von Küchenchef Mario Kattnig im „Naturel Hoteldorf Schönleitn“ vom 20. bis 22. Juni. Bis zu 160 Gäste finden an der Tafel über der Drau Platz und werden von allen Küchenkult-Genusskünstlern unter der Federführung von Hermann Andritsch aus dem „Restaurant Lagana“ verzaubert. 
• Gerhard Satran entführt in seiner „Stiftsschmiede“ am 3. Oktober die Gaumen geschmacklich bis nach Oberitalien. „Wild Things“ ist das Motto in „Frierss Feines Haus“ am 4. Oktober und verspricht Wildgerichte. Zünftig geht es am nächsten Tag im „Warmbaderhof“ zu, wenn Küchenchef Jürgen zur klassischen Kirchtagssuppe und bayerischen Schmankerln lädt. Das Duo Yvonne Krakolinig und Martin Kribitsch setzt den Schlusspunkt im Herbst mit kulinarischen Verbindungen aus Kaffee und Bier in ihrer Kaffeerösterei.
• Zum Finale tischen Markus Eisner im „Wirtshaus Umadum“ am 17. Jänner und Claudia und Bernhard Trügler im „Gasthof Alte Point“ am 18. Jänner österreichische Klassiker auf, bevor Gastkoch Marco Serrie gemeinsam mit Jürgen Perlinger im „Zitrusgarten“ aufkocht.

Am Anfang stand eine Idee. Um das Saison-Opening am Faaker See zu feiern, taten sich sechs Betriebe der Region Villach – Faaker See – Ossiacher See zusammen, um gemeinsam einen kulinarischen Abend zu gestalten. Diese Veranstaltung fand über drei Jahre hinweg statt, bis durch die Neugründung der Tourismusverbände neue Kooperationsmöglichkeiten entstanden. „Auf Basis der ursprünglichen Idee entschlossen sich die Betriebe, gemeinsam mit den Tourismusverbänden Villach und Finkenstein am Faaker See zu einer nachhaltigen Entwicklung des Themas Kulinarik in der Region. Die ersten Küchenkult-Events fanden im Mai 2015 statt. 2016 gab es eine geografische Ausdehnung auf den Erlebnisraum Ossiacher See, wo dann weitere Betriebe teilnahmen“, erzählt Kathrin Kranabether von der Villach Tourismus GmbH.
Seit fünf Jahren ist das Genussfestival Küchenkult nun fixer Bestandteil der Kulinarikszene in Kärnten und ein Fixpunkt für Gourmetfans. 2019 wird die Idee ausgeweitet: Mit Terminen über das ganze Jahr verteilt feiert der Küchenkult die saisonale Küche und bringt auch Herbst- und Wintergerichte in die Töpfe der Köche und auf die Teller der Gäste. „Das soll einerseits die Schultersaisonen beleben und andererseits die touristische Relevanz der Veranstaltungsreihe steigern“, erklärt Kathrin Kranabether.

So kann man mitmachen

Insgesamt zwölf Genusskünstler der Region zeigen im Laufe des Jahres ihr kulinarisches Können. Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist eine der Marke entsprechende ganzjährige und nachhaltige Gesamtausrichtung des jeweiligen Gastronomiebetriebes. Interessierte Betriebe können sich bewerben, die Entscheidung über eine Teilnahme treffen alle teilnehmenden Betriebe. „Der Küchenkult hat zum Ziel, die besten und außergewöhnlichsten Betriebe der Region in den Vordergrund zu stellen und intensiv nach außen zu kommunizieren“, so Kranabether. Die Zielgruppe ist breitgefächert, genauso wie die teilnehmenden Betriebe: „Vom Gasthof bis zum mit zwei Hauben ausgezeichneten Restaurant ist alles dabei.“ 
Im fünften Jahr des Küchenkults rät Kathrin Kranabether anderen Regionen, die eine ähnliche Veranstaltung ins Leben rufen wollen: „Erkennen Sie den kulinarischen Mehrwert Ihrer Region und suchen Sie Betriebe mit innovativen Ideen. Wichtig ist, dass das Produkt authentisch ist. Finden Sie zur Ihrer Destination passende Themen!“ Auch das Thema Digitalisierung spiele eine große Rolle. „Es ist wichtig, dass die Marke auch dort präsent ist, wo sich der Gast befindet.“ Im Falle des Küchenkults heißt das: stetige Updates über soziale Medien und Website. „Auch Webshops für Zusatzleistungen gewinnen immer mehr an Bedeutung!“, sagt Kranabether.

Autor/in:
Jasmin Kreulitsch
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