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Kunstsponsoring-Preis Maecenas für das Wiener Designhotel Le Méridien Wien

25.11.2004

Ein passenderes „Geburtstagsgeschenk“ hätte es für das Le Méridien Wien – eröffnet am 11. November des Vorjahres – kaum geben können: Das Art+Tech-Hotel auf der Wiener Ringstraße wurde mit dem „Maecenas“, Österreichs wichtigstem Preis für Kunst-Sponsoring, ausgezeichnet.

„Anerkennung, Ansporn, Verpflichtung – wir gehen unseren Weg weiter“, kommentiert Direktorin Gabriela Benz, die dem internationalen Designhotel innerhalb eines Jahres ein sehr eigenständiges „Gesicht“ gegeben hat.

Der Maecenas (in der Kategorie „Einsteiger“) wurde dem „Ringstraßenhotel des 21. Jahrhunderts“ – so die Jury – für seine vorbildliche Zusammenarbeit mit Wiener Kunst- und Kulturinstitutionen verliehen. „Wir wollen unseren Gästen das Kunstangebot in dieser Stadt, mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst, auf attraktive Weise näher bringen. Und eben das kleine, aber bedeutende ‚Bisschen mehr‘ bieten.“ So entstand die Idee, Institutionen wie der Secession, dem Theatermuseum oder Unit F, dem Modebüro der Stadt Wien, Ausstellungsflächen im Hotel zur Verfügung zu stellen. Als „sinnliche Form der Ankündigung“ – und gleichzeitig perfekte Ergänzung zur künstlerischen Ausstattung des Hauses. Mit den einzelnen Partnern wurden unterschiedliche, jeweils an deren Bedürfnisse angepasste Präsentationsformen entwickelt.

Gabriela Benz öffnete das Café für die Aufführung von Jean-Cocteau-Einaktern, die Bar für Nikolaus Schrefls „Cosmopolitan Club“ und das Restaurant Shambala – Adresse: Robert-Stolz-Platz – für eine musikalische Neuinterpretation der beliebtesten Lieder des Wiener Komponisten Robert Stolz durch die Vienna Symphonic Library und DJ „I-Wolf“ Schlögl.

Das „Gesamtkunstwerk“ Le Méridien Wien überzeugte schnell: Der renommierte US-Verlag Condé Nast listete das Hotel unter den „Top 100 Neueröffnungen der Welt“, bei den internationalen Wettbewerben zum „Prix Villegiature“ (F) und zur „Hotelimmobilie des Jahres“ (D) kam das Haus unter die Top 5 bzw. Top 3. Anerkennung für das Haus und seine Philosophie gab es auch von den internationalen Trendmedien wie Architectural Digest, Wallpaper und Vogue.

Nicht zu vergessen die (erste) „Haube“ von Gault-Millau, die Christoph Brandstätter dem Bar Restaurant Shambala „erkochte“, und die Aufnahme in den (ersten) Guide Michelin Österreich.

Das Haus atmet Kunst und Lebensstil, ganz der Philosophie des „Hotel als Bühne für die Gäste“ entsprechend. Was auch Wiener Veranstalter zu schätzen wissen: Ob für die Premierenfeier des Theaters in der Josefstadt mit Pulitzer-Preisträger Donald Margulies, für das Jesus-Christ-Superstar-Dinner mit Yngve Gasoy-Romdal und Maya Hakvoort, das „Menü für Siebeck“ mit Erwin Steinhauer, für das Abschlussfest zum internationalen Symposium der Akademie und der Secession oder die Eröffnung der „Fashion Week“. Ob für eine Louis-Vuitton-Präsentation, die Vorstellung des ersten Prada-Parfums oder die weltweite Geburtstagsfeier der Mercedes-G-Klasse. Die (Stamm-)Gäste des „ersten Jahres“ reichen von Jessye Norman bis Pink, von Marilyn Manson bis Iris Berben, von Sven Vaeth bis zu den „Fantastischen 4“, von Hans Mahr bis zu den Leading-Teams der Musicals „Barbarella“ und „Romeo und Julia“.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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