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Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreichs auf Erfolgskurs

15.03.2006

"Das kulinarische Feuer, das Österreich entflammt hat, muss von uns weitergegeben werden. Wir werden uns noch mehr auf die österreichischen Wurzeln, die von vielen Köchen schon aufgegriffen wurden, besinnen, um sie den Konsumenten noch stärker vermitteln zu können", so der neue Präsident des Kuratoriums Prof. Michael Reinartz, ehemaligen Herausgeber des Guides Gault Millau.

Mit der vom Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreichs veranstalteten Programmpräsentation im Haus der Landwirtschaft, dem Stammsitz des Kuratoriums, folgen nun weitere Schritte zur Ankurbelung der Intentionen des gemeinnützigen Vereins sich gegen Geschmacksglobalisierung und Vereinheitlichung von Produktionsweisen, aber für die Kultivierung der authentischen österreichische Eß- und Trinkkultur nachhaltig zu engagieren.

Im Beisein von 100 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Presse und
Gesellschaft betonten Neo-Präsident Reinartz und Vizepräsident
Stephan Mikinovic gestern Abend, dass die Intentionen des Kuratoriums
nun in hohem Maße umgesetzt werden würden. Unterstützt wurden die
Vortragenden durch motivierende Grußworte von Lebensminister DI Josef
Pröll und Generalanwalt Dr. Christian Konrad, die sich beide
ebenfalls für das Kuratorium stark machen und darauf hinwiesen, "dass
eine finanzielle Unterstützung von außen für die Projekte des
Kuratoriums enorm wichtig sei."

Neben dem vierteljährlich erscheinenden "Genuss-Feuilleton" für
Mitglieder des Kuratoriums öffnet als erster Höhepunkt des
umfangreichen Programms die neu gegründete Kulinarische Akademie im
April ihre Pforten und bietet Spezialseminare zur Wissensvertiefung
über agrarische Ausgangsprodukte bis hin zu regionaltypischen
Speisen. Außerdem steht allen Interessierten die neue Website
www.kulinarischeserbe.at zur Verfügung. Neu ist auch eine groß
angelegte Produktprämierung durch eine prominent besetzte Fachjury,
die im September 2006 in der Orangerie Schloss Schönbrunn im Rahmen
des Genusssalons stattfinden wird. Dafür werden ab Mai 2006 die
besten bäuerlichen Produzenten und Kleinmanufakturen Österreichs zur
Teilnahme eingeladen.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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