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Spezialisten aus Indien legen Hand an!

Kurkuma trifft Kürbis

29.08.2018

Das Hotel Paierl in Bad Waltersdorf entwickelte sich in den vergangenen 30 Jahren vom kleinen Wellnesshotel mit Heilthermalwasser zu einem der größten authentischen Ayurveda-Resorts Österreichs. Ein Lokalaugenschein.

Die Hotelierfamilie Paierl: Herbert Paierl, Erna Paierl sen., Linda Paierl  und Erwin Paierl (v. l. n. r.).

Anfang Juli feierten rund 100 Gäste gemeinsam mit der Familie Paierl den runden Geburtstag des Ayurveda-Hotels in Bad Waltersdorf. Zum Jubelfest waren neben vielen Stammgästen, befreundeten Hoteliers und Wegbegleitern auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft erschienen, darunter Erich Neuhold, Steiermark-Tourismus-Geschäftsführer, Mario Gruber, Tourismus-Chef des Thermen- und Vulkanlands, Jörg Pfeifer, Geschäfts-führer des Tourismusverbandes Bad Waltersdorf, und Andreas Friedrich, Obmann des Oststeiermark Tourismus.

„Vom kleinen Wellnesshotel mit Heilthermalwasser 1988 haben wir uns zum größten authentischen Ayurveda-Resort Österreichs weiterentwickelt und uns mit sieben Heilpraktikern aus Kerala, Südindien in der Wellness- und Gesundheitsbranche etabliert. Wir sind sehr stolz, mit unserem ganzheitlichen Konzept ein unvergleichliches Angebot in der österreichischen Hotellerie bieten zu können“, resümiert Hoteldirektor Herbert Paierl. Seit 2002 gilt im Hotel das Motto „Asia meets Styria“. 

Profis aus Kerala 

„Die Idee, ein ayurvedisches Wellness-angebot zu schaffen, war ursprünglich auch eine strategische Entscheidung“, sagt Paierl. Eine sehr gute, wie sich bald zeigte, denn die Nachfrage war von Anfang an da. „Viel zum Erfolg beigetragen haben sicher unsere Ayurveda-Profis aus Kerala in Indien“, meint der Hoteldirektor. Im Aufwind des Ayurveda-Booms ist das Hotel kontinuierlich gewachsen. Zuletzt wurde 2016 der gesamte Wellness- und Erholungsbereich mit einem Investitionsvolumen von einer Million Euro erneuert. Neben einem kompletten Umbau der Saunalandschaft und des Thermalbewegungsbeckens wurde auch das „Reich der Sinne“ mit Ruheräumen ausgestattet. Im Zuge der Investitionen wurde auch der gesamte Markenauftritt inklusive neuem Logo und Slogan neu ausgerichtet und der Startschuss für das Wellness- & Ayurvedahotel Paierl gegeben. 

„Seit den 1980er-Jahren heizen wir mit der überschüssigen Wärme des Thermalwassers.“
Herbert Paierl

 

"In allen Bereichen unseres Hotels haben wir von Beginn an besonderen Wert auf höchste Qualität und Fachexpertise gelegt. Mit regelmäßigen Investitionen wie zuletzt mit den Neuerungen unserer Thermal- und Saunawelt spannen wir den Bogen zwischen innovativen Trends und einem familiär geführten Hotel, in dem sich der Gast wie zu Hause fühlt“, so Paierl. Die Ayurveda-Experten aus Südindien sorgen im „Reich der Sinne“ bei Einzelbehandlungen und speziellen, mehrtägigen Ayurveda-Kuren für Wohlbefinden. Basierend auf dem ermittelten Dosha-Typ, stehen Kuren für Vitalität im Alter, gesunden Schlaf, intensives Abnehmen, Entgiften und Entschlacken sowie gegen Stress und Unruhe oder Rücken- und Wirbelsäulenbeschwerden im Behandlungsportfolio. Hochwertige Kräuter- und Ölmischungen aus Indien sowie Massagetechniken nach jahrhundertealten Überlieferungen werden bei allen Anwendungen sorgfältig und individuell eingesetzt. 

Energieeffizient und fleischlos 

Mittlerweile hat das Konzept Paierls schon etliche Nachahmer gefunden. Auch in puncto Energieeffizienz hat der Steirer Pionierarbeit geleistet. „Mit der Geothermie haben wir bereits in den 1980er-Jahren ökologische Akzente gesetzt. Seit damals wird das ganze Haus mit der überschüssigen Wärme des Thermalwassers beheizt“, so Paierl. Aktuell ist ihm die Mobilität seiner Gäste vor Ort ein großes Anliegen. Zusätzlich zu zahlreichen Elektrofahrrädern will Paierl demnächst seinen Gästen auch ein Elektroauto zur Verfügung stellen: „Immer mehr reisen mit dem Zug an, können so aber auch vor Ort mobil sein.“ 

Dem kulinarischen Trendthema „Vegetarismus“ wird das Hotel Paierl ebenfalls seit Jahren gerecht. Gekocht wird zu einem Drittel indisch/ayurvedisch, die restlichen zwei Drittel werden mit steirischen Gerichten bestritten: „Regionalität ist uns sehr wichtig“, sagt Paierl, der einen Großteil der Lebensmittel bei Bauern in der Gegend einkauft. Bei seinen Gästen – die im Schnitt drei bis vier Nächte buchen – kommt diese Mischung jedenfalls gut an: „Unsere Auslastung liegt bei 80 Prozent.“ Das familiär geführte Haus bildet auch laufend Lehrlinge aus: „Das ist die beste Strategie gegen den Fachkräftemangel“, weiß Paierl. Für das heurige Jubiläumsjahr hat das Wellnesshotel Paierl auch zahlreiche Specials im Angebot. Dazu zählen Vorträge zu Ayurveda-Themen, Radwanderungen oder Ayurveda-Kochkurse und vieles mehr. 

Autor/in:
ute.fuith
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