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Kurz nachgefragt: Rob Spiekerman

09.02.2005

Anfang des Jahres 2005 nahm unser Haus Abschied von Frau Dkff. Brigitte Trattner. Neuer General Manager und Director of Operations for Austria & Eastern Europe für Crowne Plaza, Holiday Inn & Holiday Inn Express ist Rob Spiekerman.

ÖGZ: Herr Spiekerman, wie lange arbeiten Sie schon für die InterContinental Hotelsgroup?

Spiekerman: Ich bin seit 1996 bei der Kette.

ÖGZ: Welche beruflichen Stationen in Ihrem Leben haben Sie besonders geprägt?

Spiekerman: Im Jahr 1996 habe ich ein Hotel in Rotterdam für Holiday Inn umgebaut und wurde gefragt, ob ich nicht ganz für die Kette arbeiten möchte. Ich wurde dann General Manager im Holiday Inn Brüssel Airport.
Die nächste Station brachte mich nach Birmingham (Großbritannien) als Regional Direktor für acht Hotels. Anschließend ging es zurück nach Amsterdam und im Dezember 2004 kam dann der Anruf mit der Frage, ob ich nach Wien gehen möchte.

ÖGZ: Wie viele Sprachen sprechen Sie?

Spiekerman: Ich spreche 4 Sprachen (Holländisch, Englisch, Französisch und Deutsch).

ÖGZ: Was war Ihr erster Job in der Hotellerie?

Spiekerman: Ich habe in der Küche angefangen.

ÖGZ: Was gefällt Ihnen an Österreich bzw. an Wien besonders gut?

Spiekerman: Die Strassen sind sauber und man fühlt sich sicher. Ich habe auch das Gefühl, dass sich die Leute gegenseitig respektieren, einfach nett und höflich sind. Natürlich interessiert mich auch die Geschichte des Landes, die historischen Gebäude und die abwechslungsreiche Natur. Ich gehe ja auch gerne Skifahren. Weiters ist die Situation des Landes als Vermittler zwischen Ost & West von Bedeutung.

ÖGZ: Wie kann man sich als Aussenstehender Ihre Arbeit bzw. Tätigkeitsbereich vorstellen?

Spiekerman: Die Hotellerie ist ein „people business“. Das Wichtigste ist, dass sich sowohl die Gäste, als auch die Mitarbeiter wohl fühlen und zufrieden sind. Die Mitarbeiter sollen fröhlich sein und Spass an der Arbeit haben. Trotz allem darf man nicht auf den Profit vergessen.
Eine wichtige Aufgabe ist auch die Expansion der Kette im zentral- bzw. osteuropäischen Raum. Besucher aus Westeuropa oder z.B. den USA sollen ein Unternehmen vorfinden, das sie kennen. Der Markenwidererkennungswert spielt dabei eine wichtige Rolle. Allgemein sollte die Expansion aber auch als Hilfe für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder betrachtet werden.

Autor/in:
Redaktion.OEGZ
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