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Kurzurlauber blieben aus

11.02.2019

Die Prognose von Anfang Jänner scheint sich leider zu bestätigen: Die starken Schneefälle der vergangenen Wochen könnten den heimischen Touristikern die laufende Wintersaison vermasseln. Das zeigt eine erste Zwischenbilanz der Branchensprecherin Petra Nocker-Schwarzenbacher.

Eine genaue Statistik über die bisherige Wintersaison liegt zwar noch nicht vor - doch Rückmeldungen aus der Hotellerie geben wenig Anlass zur Freude, sagt die Spartensprecherin für Tourismus- und Freizeitwirtschaft  Petra Nocker-Schwarzenbacher gegenüber dem ORF: „Wir haben Rückmeldungen von Häusern, die ein Minus von vier bis sechs Prozent aufweisen. Das ist auf die massiven Schneefälle im Jänner zurückzuführen.

Schneechaos verschreckte Kurzurlauber

Die vielen Straßensperren und die Berichte darüber haben offenbar vor allem Kurzurlauber abgeschreckt, sagt Nocker-Schwarzenbacher: „Was uns heuer besonders gefehlt hat, waren die kurzfristigen Buchungen übers Wochenende. Da haben wir Rückgänge von bis zu 50 Prozent.“

Hoffnung auf Fasching und Ostern

Das bisherige Minus sei auch nur noch schwer aufzuholen. Der Februar sei traditionell der bestgebuchte Monat überhaupt, da gebe es kaum Luft nach oben. Der Faschingstermin im März sei zwar ein Lichtblick, die späten Ostern am 22. April hingegen für die Nachfrage nach einem Skiurlaub insgesamt ein großer Nachteil.

Für die Gesamtbilanz gibt sich die Branchensprecherin dennoch optimistisch: „Wir hoffen, dass wir am Ende der Saison mit einer schwarzen Null enden.“ Voraussetzung dafür sei aber, dass auch zu Ostern möglichst viele Lifte fahren, betonte Nocker-Schwarzenbacher.

 

RED/ORF

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